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Religiöse Kunst, Kunstreligion und die Überwindung der Säkularisierung
Details
Die Aufklärung entfaltet im 18. Jahrhundert ihre säkularisierende Wirkung und einige Intellektuelle reagieren darauf aus religiöser Motivation heraus mit produktivem Widerspruch: Sie versuchen, in kreativer Weise die Religion wieder in ihre das Denken und Verhalten der Menschen prägende Rolle einzusetzen und begründen damit die Frühromantik. Diese These wird anhand der Aussagen aller Autoren der literarischen Frühromantik zur bildenden Kunst überprüft. Die Fehler der bisherigen Forschung ihr Mangel an sinnvoller Begrifflichkeit und umfassender Empirie, an Verallgemeinbarkeit und Akzeptanz des Motivationsfaktors Religion werden dabei nach Möglichkeit vermieden. In der abschließenden Erklärung offenbart sich der tiefere Grund für den romantischen Widerstand gegen die Aufklärung in der großen Bedeutung der Religion für Lebensglück und wahres Menschsein. Diese Studie ist die erste in der Romantikforschung, die die Haltung der literarischen Frühromantik zur bildenden Kunst umfassend untersucht, sie ist in Umfang und Tiefe für ihren Gegenstand ein Grundlagenwerk für Germanisten und Kunsthistoriker.
Autorentext
Die Autorin: Nicole Heinkel wurde 1976 in Pforzheim geboren und studierte Kunstgeschichte und Germanistik an den Universitäten Berlin und Frankfurt am Main. Sie konzipierte 2001 eine Ausstellung im Frankfurter Goethe-Museum zum Thema Religiöse Kunst und Kunstreligion bei Goethe und in der (Früh)Romantik. Schwerpunkte ihres Studiums waren die deutsche Romantik und die Rolle der Religion in Kunst und Literatur. 2003 erwarb die Autorin den Titel des Magister Artium.
Klappentext
Die Aufklärung entfaltet im 18. Jahrhundert ihre säkularisierende Wirkung - und einige Intellektuelle reagieren darauf aus religiöser Motivation heraus mit produktivem Widerspruch: Sie versuchen, in kreativer Weise die Religion wieder in ihre das Denken und Verhalten der Menschen prägende Rolle einzusetzen und begründen damit die Frühromantik. Diese These wird anhand der Aussagen aller Autoren der literarischen Frühromantik zur bildenden Kunst überprüft. Die Fehler der bisherigen Forschung - ihr Mangel an sinnvoller Begrifflichkeit und umfassender Empirie, an Verallgemeinbarkeit und Akzeptanz des Motivationsfaktors Religion - werden dabei nach Möglichkeit vermieden. In der abschließenden Erklärung offenbart sich der tiefere Grund für den romantischen Widerstand gegen die Aufklärung in der großen Bedeutung der Religion für Lebensglück und wahres Menschsein. Diese Studie ist die erste in der Romantikforschung, die die Haltung der literarischen Frühromantik zur bildenden Kunst umfassend untersucht, sie ist in Umfang und Tiefe für ihren Gegenstand ein Grundlagenwerk für Germanisten und Kunsthistoriker.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Forschungsüberblick - Reaktionen frühromantischer Autoren auf Religionsverlust - Analyse von Texten zur bildenden Kunst am Beispiel von Wackenroder, Tieck, Friedrich, August und Dorothea Schlegel, Arnim, Brentano und den Nachtwachen - Beschreibung und Erklärung: Frühromantik als Versuch der Überwindung von Säkularisierung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Religiöse Kunst, Kunstreligion und die Überwindung der Säkularisierung
- Veröffentlichung 08.01.2004
- ISBN 978-3-631-51835-9
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783631518359
- Jahr 2004
- Größe H210mm x B148mm x T12mm
- Autor Nicole Heinkel
- Untertitel Frühromantik als Sehnsucht und Suche nach der verlorenen Religion- Dargestellt anhand der Aussagen der literarischen Frühromantik zur bildenden Kunst
- Gewicht 276g
- Auflage 04001 A. 1. Auflage
- Features Masterarbeit
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 208
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631518359