Scheinbeziehungen

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Details

Was nicht existiert, taugt kaum als Ursache unserer Bewusstseinszustände. Dennoch haben wir unserer vermeintlichen Bezugnahme auf fiktionale Entitäten, etwa Hamlet, Rechnung zu tragen. Wie soll mit Selbstzuschreibungen wie "Ich sehe Hamlet" oder "Ich bange um ihn" umgegangen werden? Dieses Buch setzt sich mit solchen Phänomenen im Bereich visueller Repräsentationen auseinander und prüft, wie und inwiefern ein genuin epistemischer (etwa: emotionaler und perzeptueller) Bezug auf bloße Anscheine möglich ist und in welchem Sinne sich Anscheine dabei ursprünglich als bloße Anscheine für das Bewusstsein konstituieren können. Ziel ist zum einen eine komprehensive Auseinandersetzung mit den Theorieangeboten der analytischen Ästhetik. Zum anderen soll der einflussreichen Prätentionstheorie, die hier Akte des Glaubenmachens bemüht, ein Gegenangebot unterbreitet werden, das nicht gezwungen ist, Prätention, die Handlungen eignet, auch als Charakteristikum epistemischer Zustände aufzufassen. Es besteht darin, zwischen Rekognition und Prätention den Fall von Repräsentationsbewusstsein als anomaler Rekognition anzuerkennen, deren Struktur in loser Anlehnung an Kant und Husserl erarbeitet wird.

Autorentext

Simone Neuber, geb. 1980, Studium der Philosophie und Neueren Englischen Literatur in Tübingen und New York; Promotion 2011 in Tübingen. Von Mai 2011 bis März 2012 wiss. Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg; seit April 2012 Postdoc-Stipendium der Fritz Thyssen Stiftung zu Husserls Neutralitätsmodifikation an der Universität Heidelberg. Forschungsschwerpunkte: Phänomenologie, (analytische) Ästhetik, Theorien der Intentionalität und des Bewusstseins


Klappentext

Was nicht existiert, taugt kaum als Ursache unserer Bewusstseinszustände. Dennoch haben wir unserer vermeintlichen Bezugnahme auf fiktionale Entitäten, etwa Hamlet, Rechnung zu tragen. Wie soll mit Selbstzuschreibungen wie "Ich sehe Hamlet" oder "Ich bange um ihn" umgegangen werden? Dieses Buch setzt sich mit solchen Phänomenen im Bereich visueller Repräsentationen auseinander und prüft, wie und inwiefern ein genuin epistemischer (etwa: emotionaler und perzeptueller) Bezug auf bloße Anscheine möglich ist und in welchem Sinne sich Anscheine dabei ursprünglich als bloße Anscheine für das Bewusstsein konstituieren können. Ziel ist zum einen eine komprehensive Auseinandersetzung mit den Theorieangeboten der analytischen Ästhetik. Zum anderen soll der einflussreichen Prätentionstheorie, die hier Akte des Glaubenmachens bemüht, ein Gegenangebot unterbreitet werden, das nicht gezwungen ist, Prätention, die Handlungen eignet, auch als Charakteristikum epistemischer Zustände aufzufassen. Es besteht darin, zwischen Rekognition und Prätention den Fall von Repräsentationsbewusstsein als anomaler Rekognition anzuerkennen, deren Struktur in loser Anlehnung an Kant und Husserl erarbeitet wird.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Scheinbeziehungen
    • Veröffentlichung 31.01.2013
    • ISBN 978-3-89785-785-8
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783897857858
    • Jahr 2013
    • Größe H233mm x B151mm x T27mm
    • Autor Simone Neuber
    • Untertitel Von Scheingefühlen und anderen Scheinproblemen der analytischen Ästhetik
    • Gewicht 597g
    • Auflage 2013
    • Genre Philosophie
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 402
    • Herausgeber Mentis Verlag GmbH
    • GTIN 09783897857858

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