Sensus communis

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Details

Mit dem vorkantischen Begriff des Sensus communis verbindet sich das Potenzial, das Verhältnis von Kunst, Moral, Politik und Geschichte neu zu bestimmen. Im Zuge ästhetischen Denkens ruft er zugleich die Möglichkeit der Gestaltung einer ganzen Gesellschaft auf. Die Auseinandersetzung mit dem Begriff reagiert auf aktuelle Fragestellungen in der philosophischen Ästhetik, deren Konzepte von postkolonialen, queer-feministischen und planetarischen Diskursen herausgefordert werden. Wie stellt sich das Gemeinsame und Allgemeine vor dem Hintergrund des Einzelnen und Besonderen heute dar? Die Beiträge des Sammelbands diskutieren Positionen der frühen europäischen Ästhetik im 18. Jahrhundert und setzen sie in Bezug zu gegenwärtigen kunstphilosophischen und postkolonialen Fragestellungen. Mit Blick auf die Vorgeschichte der Disziplin der Ästhetik erschließt der Band Perspektiven für ihre Weiterentwicklung und befragt den Begriff zugleich auf seine aktuelle Relevanz.


Autorentext

PD Dr. Marcello Ruta ist Privatdozent an der Universität Bern.

Judith Siegmund ist Professorin für Philosophische Ästhetik an der Zürcher Hochschule der Künste und leitet das Doktoratsprogramm Epistemologien ästhetischer Praktiken am Collegium Helveticum in Zürich.

Lorenz Mayr ist Doktorand im Doktoratsprogramm Epistemologien ästhetischer Praktiken am Collegium Helveticum in Zürich und promoviert an der Freien Universität Berlin.

Guido Staudacher ist Doktorand im Doktoratsprogramm Epistemologien ästhetischer Praktiken am Collegium Helveticum in Zürich und promoviert an der Universität Bern.

Inhalt

Judith Siegmund: Das gemeinsame Gute als universelles Programm. Zur frühen europäischen Ästhetik und der Möglichkeit ihrer postkolonialen Wiederentdeckung heute.- Guido Staudacher: Was macht das Wir oder Ich aus? Shaftesburys Begriff des Charakters.- Rachel Zuckert: Humor und Enthusiasmus bei Shaftesbury und Hutcheson.- Marcello Ruta: Hutchesons Wohlwollen contra Mandevilles Selbstliebe: Ästhetische und ethische Aspekte einer grundlegenden anthropologischen Querelle.- Frauke Berndt: Ästhetische Gemeinschaften. Die Begründung der praktischen Ästhetik in A. G. Baumgartens deutschsprachigem Korpus.- Bernd Haberl/Elisabeth Makovec: Eine Welt, mögliche Welten die erkenntnistheoretische Tragfähigkeit des inneren Sinns bei Baumgarten und Shaftesbury.- Elisabeth Makovec/Bernd Haberl: Die Anmut der Handlungen und der Gedanken. Sensus communis und sinnliche Vollkommenheitserkenntnis in den Ästhetiken Shaftesburys und Baumgartens.- Thomas Telios: Giambattista Vicos transmoderner Begriff des Gemeinsinns: Zu den aktuellen, konkret-utopischen Verheißungen einer verpassten Moderne.- Lorenz Mayr: Vicos Begründung der Ästhetik in der Geschichte und ihre Bedeutung für eine Kunstphilosophie der Gegenwart.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Marcello Ruta, Judith Siegmund, Lorenz Mayr, Guido Staudacher
    • Titel Sensus communis
    • ISBN 978-3-662-72631-0
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783662726310
    • Jahr 2026
    • Größe H235mm x B155mm
    • Untertitel Geschichte und Aktualität eines zentralen Begriffs der vorkantischen Ästhetik
    • Herausgeber Springer-Verlag GmbH
    • Genre Philosophie-Lexika
    • Lesemotiv Verstehen
    • GTIN 09783662726310

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