Siebenbürgisch-sächsische Pfarrer, Lehrer und Journalisten in der Zeit der kommunistischen Diktatur (1944-1971)

CHF 91.50
Auf Lager
SKU
9OO16L3M5H3
Stock 1 Verfügbar
Geliefert zwischen Di., 07.04.2026 und Mi., 08.04.2026

Details

Die Krisensituation innerhalb der siebenbürgisch-sächsischen Intelligenz erreichte in der kommunistischen Diktatur eine neue Dimension. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob die siebenbürgisch-sächsischen Pfarrer, Lehrer und Journalisten kritische Distanz zum kommunistischen Regime bewahrten und in ihrer Eigenschaft als geistige Oberschicht versuchten, die Interessen ihrer Landsleute auch gegenüber der neuen Staatsmacht zu vertreten. Die genannten intellektuellen Gruppen übernahmen weiterhin wichtige Aufgaben zur Wahrung der gruppenspezifischen Identität. Das führte zu Kompromissen, die heute nur schwer zu verstehen sind. Von den siebenbürgisch-sächsischen Intellektuellen forderte das Regime eine höhere Anpassung als von den übrigen Sachsen. Dieser Druck war ein besonders wichtiges Motiv für die Auswanderung in die Bundesrepublik Deutschland, deren Kirche den Pastoren vorwarf, ihre «Herde» verlassen zu haben.

Autorentext

Der Autor: Erwin Peter Jikeli, geboren 1953 in Malmkrog (Rumänien), studierte von 1974 bis 1978 Geschichte und Germanistik in Hermannstadt. Nach dem Studium arbeitete er bis zu seiner Ausreise in die BRD (1990) als Lehrer und stellvertretender Schulleiter in Mediasch und Kleinschelken. Zur Zeit unterrichtet er an der Ter-Meer-Schule in Krefeld.


Klappentext

Die Krisensituation innerhalb der siebenbürgisch-sächsischen Intelligenz erreichte in der kommunistischen Diktatur eine neue Dimension. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob die siebenbürgisch-sächsischen Pfarrer, Lehrer und Journalisten kritische Distanz zum kommunistischen Regime bewahrten und in ihrer Eigenschaft als geistige Oberschicht versuchten, die Interessen ihrer Landsleute auch gegenüber der neuen Staatsmacht zu vertreten. Die genannten intellektuellen Gruppen übernahmen weiterhin wichtige Aufgaben zur Wahrung der gruppenspezifischen Identität. Das führte zu Kompromissen, die heute nur schwer zu verstehen sind. Von den siebenbürgisch-sächsischen Intellektuellen forderte das Regime eine höhere Anpassung als von den übrigen Sachsen. Dieser Druck war ein besonders wichtiges Motiv für die Auswanderung in die Bundesrepublik Deutschland, deren Kirche den Pastoren vorwarf, ihre «Herde» verlassen zu haben.


Inhalt
Aus dem Inhalt: Großrumänien und die Siebenbürger Sachsen Politisches System, Minderheiten und Religionsgemeinschaften in Rumänien (1944-1971) Unterrichten und Erziehen im Auftrag der proletarischen Kulturrevolution Priester des Volkes Der Abstieg aus dem Elfenbeinturm Mit den Wölfen heulen Begegnungen mit dem bewaffneten Arm der Partei.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Siebenbürgisch-sächsische Pfarrer, Lehrer und Journalisten in der Zeit der kommunistischen Diktatur (1944-1971)
    • ISBN 978-3-631-56769-2
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783631567692
    • Jahr 2007
    • Größe H208mm x B148mm x T20mm
    • Autor Erwin Peter Jikeli
    • Untertitel Dissertationsschrift
    • Auflage Neuausg.
    • Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
    • Anzahl Seiten 322
    • Herausgeber Lang, Peter GmbH
    • Gewicht 434g
    • GTIN 09783631567692

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470
Kundenservice: customerservice@avento.shop | Tel: +41 44 248 38 38