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Soldatsein
Details
Kerstin Botsch untersucht, inwiefern die Öffnung der Bundeswehr für Frauen und Homosexuelle zu Beginn der 2000er Jahre eine Veränderung in der Männerbastion Militär bewirkt hat. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen und Einzelinterviews belegt sie, wie Soldatinnen und Soldaten das Militär auch heute noch als durch und durch männliche Domäne konstruieren. Dies zeigt sich insbesondere in der Orientierung am Symbol des Kampfsoldaten, das untrennbar mit militärischen Kernbereichen verknüpft ist. Die Autorin untersucht empirisch die Verflechtung der Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierung und zeigt, dass diese Kategorien in der sozialen Praxis je nach Kontext unterschiedlich relevant gesetzt werden. Der Gleichstellungsanspruch der Bundeswehr und die soziale Realität klaffen noch deutlich auseinander.
Autorentext
Kerstin Botsch promovierte an der Universität Freiburg bei Prof. Dr. Nina Degele und Prof. Dr. Ulrich Bröckling. Sie leitet im Nationalpark Schwarzwald einen sozialwissenschaftlichen Sachbereich mit den Schwerpunkten soziokulturelles Monitoring, Konfliktmanagement sowie Partizipations- und Akzeptanzforschung.
Inhalt
Das Interview als soziale Situation .- Transformation der Bundeswehr.- Aushandlung von Geschlecht und sexueller Orientierung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658101350
- Auflage 1. Aufl. 2016
- Sprache Deutsch
- Genre Sonstige Politik-Bücher
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 333
- Größe H210mm x B148mm x T19mm
- Jahr 2015
- EAN 9783658101350
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-10135-0
- Titel Soldatsein
- Autor Kerstin Botsch
- Untertitel Zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und sexueller Orientierung in der Bundeswehr
- Gewicht 446g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden