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Solidarität und Kontingenz
Details
Multiple Krisenerscheinungen erschüttern die vermeintliche Beständigkeit des Sozialen und machen die Kontingenz bestehender Ordnungsmuster zunehmend erfahrbar. Vor diesem Hintergrund fokussiert Alexander Heindls sozialphilosophische Studie auf die Frage, was solidarische Praktiken ausmacht und was sie im Guten wie im Schlechten bewirken können. Die Praxisform der Solidarität ermöglicht so die zentrale These die kollektive Bewältigung von Kontingenz: Durch solidarisches Füreinander-Einstehen können soziale Verhältnisse sowohl transformiert als auch stabilisiert werden. Dabei zeigt sich Solidarität als ambivalentes Phänomen, dem neben positiven Potenzialen auch problematische Tendenzen eingeschrieben sind. Die Studie appelliert aus postfundamentalistischer und radikaldemokratischer Perspektive an die Verantwortung demokratischer Akteur:innen, die emanzipatorischen Potenziale der solidarischen Praxis auf selbstkritische Weise einzulösen.
Autorentext
Alexander Heindl, Dr. phil., lebt in Berlin und ist Sozialphilosoph sowie Organisationsberater bei Metaplan.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Alexander Heindl
- Titel Solidarität und Kontingenz
- Veröffentlichung 17.07.2025
- ISBN 978-3-593-52002-5
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783593520025
- Jahr 2025
- Größe H214mm x B142mm x T33mm
- Untertitel Eine sozialphilosophische Studie, Schriften. Institut für Sozialforschung 3
- Gewicht 656g
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- Auflage 1. A.
- Genre Philosophie-Lexika
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 516
- GTIN 09783593520025