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Souveränität in Zeiten der Krise
Details
Es kriselt in Demokratien. Und die Krise ist nicht mehr nur die Diagnose eines Notstands, der der politischen Bewältigung bedarf. Vielmehr ist sie selbst zum Mittel der Politik geworden, um die rechtliche Grenze zwischen Ausnahmezustand und Normalzustand neu zu ziehen. Dient diese Transformation des Rechts dem Wohle der Gesellschaft oder der Etablierung autoritärer Strukturen? Im kritischen Dialog mit der Theorie Giorgio Agambens beleuchtet der Autor die rechtlichen Folgen von Ausnahmezuständen und differenziert diese anhand einer Typologie. Im Fokus stehen dabei insbesondere neue Ausnahmezustände, die sich durch eine bewusste, rechtswidrige Rechtsauslegung auszeichnen und durch ihre geringe Sichtbarkeit zum effektiven, politischen Mittel in aktuellen Krisen geworden sind.
Autorentext
Der Autor**Jona van Laak** ist Redakteur und Lehrbeauftragter. Er hat bis 2013 Politikwissenschaft und Ökonomie an der LMU München studiert und im Anschluss an der TU München zu aktuellen Ausnahmezuständen promoviert und publiziert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Souveränitätstheorie sowie in der Analyse aktueller politischer, ökonomischer und sozialer Krisen.
Inhalt
Der InhaltDekonstruktion des Ausnahmezustands.- Zur Ausnahmezustandstheorie Giorgio Agambens.- Rethinking Agamben.- Typologisierung von Ausnahmezuständen.- Transformation von Exekutivsouveränität.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658240219
- Sprache Deutsch
- Auflage 18001 A. 1. Auflage 2019
- Größe H210mm x B148mm x T20mm
- Jahr 2018
- EAN 9783658240219
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-24021-9
- Veröffentlichung 11.10.2018
- Titel Souveränität in Zeiten der Krise
- Autor Jona van Laak
- Untertitel Theoretische Dimensionen des Ausnahmezustands im 21. Jahrhundert
- Gewicht 476g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 354
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen