Sozialgeschichte der Max-Planck-Gesellschaft

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Details

Nachwuchswissenschaftler:innen und wissenschaftsunterstützende Berufsgruppen haben einen beachtlichen Anteil am Erfolg der Max-Planck-Gesellschaft, der bislang geflissentlich ausgeblendet wurde.

Die sozialhistorische Studie untersucht die veränderten Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit und die Transformationen beruflicher Kooperationsbeziehungen in der Grundlagenforschung am Beispiel der Max-Planck-Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dafür werden erstmals systematisch die Entwicklung des Personals in Forschung und die strukturellen Besonderheiten der einzelnen Berufsgruppen analysiert. Ziel ist es die Max-Planck-Gesellschaft als soziales System und Institution exzellenter Forschung und wissenschaftlicher Innovationen zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen die Konflikte des wissenschaftlichen Nachwuchs, die zunehmende Befristungspolitik, die Rekrutierung der leitenden Spitzenforscher:innen und die Forderungen nach Mitbestimmung und die Demokratisierung etablierter Hierarchien entlang gesellschaftspolitischer Konfliktlinien.

Vorwort
Juliane Scholz analysiert erstmals systematisch die Entwicklung des Personals in Forschung und die strukturellen Besonderheiten der einzelnen Berufsgruppen. Dabei beleuchtet sie die Max-Planck-Gesellschaft als soziales System wie auch als Institution exzellenter Forschung und wissenschaftlicher Innovationen. Im Mittelpunkt stehen die Konflikte des wissenschaftlichen Nachwuchses, die zunehmende Befristungspolitik, die Rekrutierung der leitenden Spitzenforscher:innen und die Forderungen nach Mitbestimmung und die Demokratisierung etablierter Hierarchien entlang gesellschaftspolitischer Konfliktlinien. Der Erfolg der Spitzenforschungsorganisation ist nicht nur auf ihre herausragenden Forscher:innen an der Spitze der Institute zurückzuführen, vielmehr sind wissenschaftliche Durchbrüche und neue Ideen das Produkt arbeitsteiliger Kooperationen und kollektiver Anstrengungen.

Autorentext
Juliane Scholz ist Koordinatorin für Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Sexdiversity Determinants, meanings and implications of sex diversity in sociocultural, medical and biological landscapes an der Universität Lübeck.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783525302552
    • Editor Jürgen Kocka, Carsten Reinhardt, Jürgen Renn, Florian Schmaltz, Birgit Kolboske
    • Sprache Deutsch
    • Titel Sozialgeschichte der Max-Planck-Gesellschaft
    • Veröffentlichung 20.11.2024
    • ISBN 978-3-525-30255-2
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783525302552
    • Jahr 2024
    • Größe H235mm x B160mm x T37mm
    • Autor Juliane Scholz
    • Untertitel Personalentwicklung, Karrieren und Arbeitsbedingungen 19482005
    • Auflage 1. A.
    • Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 481
    • Herausgeber Vandenhoeck & Ruprecht
    • Gewicht 915g

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