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Systemkrise
Details
Vor ein paar Jahren noch gingen Hunderttausende für ambitioniertere Klimaziele auf die Straße. Heute protestieren vor allem jene Gruppen, die von einer solchen Politik belastet würden: Landwirte, Pendler, Hauseigentümer. Das Projekt einer ökologischen Transformation scheint erschöpft.
Philipp Staab diagnostiziert eine tiefgreifende Systemkrise. Die Aussicht auf Modernisierung erzeugt nicht länger Legitimität. Viele Bürger:innen empfinden Steuerungsversuche des Staates als übergriffig. Immer öfter wird aus Abwehr sogar offene Ablehnung nicht nur der Klimawende, sondern liberaler Grundwerte und der Demokratie als solcher. Der »grüne Fortschritt«, so Staab, ist selbst zur Quelle von Instabilität geworden. An die Stelle des Versprechens einer helleren Zukunft ist eine Utopie des Stillstands getreten.
»Philipp Staabs Systemkrise ist in vielerlei Hinsicht erhellend. Die gegenwärtige Problemlage lässt sich damit besser verstehen.«
Autorentext
Philipp Staab, geboren 1983, ist Professor für die Soziologie von Arbeit, Wirtschaft und technologischem Wandel an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2021 wurde er mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783518128237
- Sprache Deutsch
- Auflage Originalausgabe
- Größe H176mm x B106mm x T16mm
- Jahr 2025
- EAN 9783518128237
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-518-12823-7
- Veröffentlichung 10.09.2025
- Titel Systemkrise
- Autor Philipp Staab
- Untertitel Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus | Warum die grüne Transformation zu scheitern droht
- Gewicht 134g
- Herausgeber Suhrkamp Verlag
- Anzahl Seiten 221
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Politik, Gesellschaft & Wirtschaft