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Tanahunde
Details
Dieses Buch soll dem Leser, der sich für Norwegen, für Hunde, für den Hundeschlittensport, für die Naturvielfalt in Nordnorwegen und den Nordnorweger selbst, interessiert, die Möglichkeit bieten einen umfassenden Eindruck von der Lebensweise der nordnorwegischen Musher und ihren Hunden, während des Winters zu ermöglichen und stellt im Wesentlichen einen Erlebnisbericht und, unter bewusstem Vorbehalt, einen Ratgeber für jene dar, die ähnliche Erfahrungen sammeln möchten. Zu diesem Zwecke verbrachte der Autor fünf Monate, vom November 2011 bis zum April 2012, als Gehilfe auf einem Hundehof im Zentrum der nördlichsten Fylkekommune Norwegens - der Finnmark. Im Speziellen wird dem Leser das Leben auf einem Hundehof mit über vierzig Alaskahuskys mit all seinen Notwendigkeiten geschildert. Themenbereiche: Hundekrankheiten, Hundeernährung, Hundeschlittensport (Mushing), die Eigenart der Nordnorweger, die Vogelwelt Nordnorwegens, die Touristenfahrten mit Hundeschlitten in Kirkenes, die Verhaltensbiologie von Hunden und einige Bereiche mehr.
Klappentext
Der Autor Marius von Glahn erhielt die für ihn einmalige Gelegenheit, den Winter über im äussersten Norden von Norwegen auf einem Hundehof mit über 40 Alaska-Huskys zu arbeiten. In den fünf Monaten der fast völligen Abgeschiedenheit konnte er sich nicht nur der von seinem Gastherrn praktizierten Hundezucht, dem Gespannfahren und dem Mushing widmen, sondern er hatte auch viel Zeit, um in dem engen Kontakt mit den Hunden intensive Verhaltensstudien anzustellen. Auch die entsprechende wissenschaftliche Fachliteratur wird von ihm immer wieder als Beleg für seine Feststellungen herangezogen und dokumentiert.
Natürlich widmete er seine Aufmerksamkeit auch den anderen Tieren und der Natur an sich sowie der Lebensweise und den Lebensumständen in Nordnorwegen.
Die hier mit vielen Bildern nieder geschriebene Geschichte ist somit eine Mischung aus Abenteuer- und Erlebnis-beschreibung, Ratgeber und Verhaltensstudie.
Viel zu schnell war der Winter vorüber und er musste seine Gast- und Arbeitgeber verlassen. Aber der nächste Winter kommt bestimmt.
Leseprobe
Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, als suche die Fahrzeugführerin einen Ausdruck der Enttäuschung und Erkenntnis darüber, dass ich hier in einer wenig belebten Gegend gelandet sei, in meinem Gesicht, wenn sie leicht ironisch und mit vorgetäuschtem Stolz Ortschaften und ihre dazugehörigen Namen präsentierte, deren Namen mehr Buchstaben enthielten, als Gebäude in ihnen zu finden waren. Ein letztes Mal versuchte sie es in Tana bru. Hier machte sie auf die Allerweltstankstelle und den Supermarkt von der Stange aufmerksam und bezeichnete dies als das Zentrum des Ortes. Doch eine bemerkbare Enttäuschung meinerseits blieb aus. Denn ich war nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil. Schließlich erreichten wir das Grundstück, auf dem sich die Huskybehausungen und das Wohngebäude der menschlichen Familie befand, die mich gastfreundlicherweise bei sich aufgenommen hatte, damit ich ihre Hunde pflegen und bei ihrer Ausbildung helfen konnte.
Ausgestiegen führte der Weg zuerst in den Hof der adulten Hunde. Als Adulte werden hier die Hunde ab einem Alter von zwei Jahren bezeichnet. Es erwartete uns eine diffuse Mischung der verschiedensten Reaktionsweisen seitens der zweiundzwanzig Vierbeiner. Freude, Angst, die ich als Xenophobie definieren würde, einfache Aufgeregtheit, Unsicherheit, Nervosität, Beunruhigung, Freundlichkeit und Neugier. Das sind Worte, die in etwa beschreiben können, welche Gemütszustände die Hunde im ersten Moment unserer Begegnung ausdrückten. Einer mochte mich scheinbar besonders gern. Er fing an zu bellen. Er bellte weiter. Damit hörte er nicht auf bis ich später im Haus der Familie verschwand. Sein Name war Uth. Zuerst musste ich mir jedoch einen besseren Eindruck von den übrigen Hunden verschaffen. Meine Gastgeberin stellte mir den Großteil der Hunde mit ihrem Namen vor. Yukon, Ludo, Booster, Maya, Inka, Åshild und viele Namen mehr warteten darauf, dass sie einen festen Platz in meinem Gedächtnis finden werden. Da sich zu diesem Zeitpunkt insgesamt 41 Hunde auf dem Hundehof befanden, war mir in dem ersten Moment etwas mulmig zu Mute, ob der großen Namenanzahl. Doch nach den ersten drei bis vier Tagen konnte ich bereits mehr als die Hälfte der Hunde benennen. Dies lag mit Sicherheit dem täglichen und intensiven Kontakt mit den Tieren zu Grunde.
Inhalt
Vorwort; 1 Tana; 2 Ankunft; 3 Früher Winter; 4 Hunde und Huskys; 5 Krankheit; 6 Musher; 7 Welpen; 8 Läufigkeit und Hitze; 9 Hauptwinter; 10 Hunger und Durst; 11 Logik und Intelligenz; 12 Integration; 13 Später Winter; 14 Abschied ? ; Nachwort ; II Erläuterungen zum Text; III Literaturverzeichnis; IV Abbildungsverzeichnis
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783943360196
- Editor Udo Rosowski
- Sprache Deutsch
- Altersempfehlung 18 bis 18 Jahre
- Genre Naturwissenschaft
- Größe H249mm x B171mm x T22mm
- Jahr 2013
- EAN 9783943360196
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-943360-19-6
- Titel Tanahunde
- Autor Marius von Glahn
- Untertitel Ein Winter zwischen Nordkapp und Varangerhalbinsel oder Mushing bei minus 38 Grad im Schatten
- Gewicht 651g
- Herausgeber literates-Verlag
- Anzahl Seiten 246
- Lesemotiv Orientieren