Unterrichtsentwicklung via eLearning

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Details

Das Buch enthält zahlreiche Beispiele virtuellen Lernens zur professionellen Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Es dokumentiert europäische Projekte und deren Ergebnisse zur Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung in Europa zu den aktuellen Weiterbildungsmöglichkeiten via eLearning. Das Buch richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die sich als Anwender oder Entwickler mit eLearning beschäftigen.

Autorentext

Dr. Harald Angerer, Jahrgang 1962, Studium der Erziehungswissenschaften und Psychologie an der Universität Innsbruck, arbeitet nach 14 Jahren Unterrichtstätigkeit seit 2004 als pädagogischer Mitarbeiter in der Lehrerfortbildung am Pädagogischen Institut Bozen mit den Arbeitsschwerpunkten Bildungsserver, E-Learning, Kommunikations- und Informationstechnologie, KIT-Didaktik und Design und Konzeption verschiedener Instrumente für den kooperativen und kommunikativen Einsatz von KIT im Unterricht der Grund, Primar- und Sekundarstufe sowie in der Lehrerfortbildung.


Klappentext

Das Buch enthält zahlreiche Beispiele virtuellen Lernens zur professionellen Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Es dokumentiert europäische Projekte und deren Ergebnisse zur Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung in Europa zu den aktuellen Weiterbildungsmöglichkeiten via eLearning. Das Buch richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die sich als Anwender oder Entwickler mit eLearning beschäftigen.


Leseprobe
"Als die ReformpädagogInnen mobil wurden und ins Netz gingen (S. 1)
Georges Kuppens
Als wir1 uns für ein erstes Vorbereitungstreffen in Luxemburg im Laufe des Jahres 1999 getroffen haben, waren wir weit von der Idee entfernt, dass 10 Jahre später unsere Arbeiten zu eLearning führen würden. Heute scheint uns dies ganz selbstverständlich, denn die Themen, die wir arbeiten wollten, schließen natürlich in sich die Grundlagen des eLearnings ein.
2.1 Der Tag?
Unser erstes Bestreben war es, das "vergessene" Erbe der europäischen (und amerikanischen) Reformpädagogik wieder zu finden. Diese Pädagogik war für uns voller Interesse, denn sie stellte die Frage nach der Freiheit in der Erziehung als Entwicklungsgrundlage. Wir wollten dieses Erbe einer kritischen Überprüfung im Zusammenhang mit der Fachsprache unserer Zeit unterziehen, dieses in die heutige Beweisführung (Argumentation) und Terminologie versetzen, um es in die Diskussion über Schulentwicklung hinein zu bringen. Wir dachten in der Tat, dass Erbe und Reform nicht in Widerspruch zu verstehen waren, sondern eher als Ergänzung.
Die im Laufe des ersten Drittels des XX Jahrhunderts durch die Reformpädagogik entwickelten pädagogischen Konzepte, die wir auch teilweise in unseren professionellen Praktiken mit Erfolg erprobt hatten, zeigten sich als einflussreiche Hebel für die Schulentwicklung, sowohl auf pädagogischer als auch auf didaktischer Ebene. Der Einwand, dass diese Konzepte nicht neu waren und dass es sich bei deren Einführung höchstens um eine Renaissance reformpädagogischer Richtung handeln würde, galt dann nicht, wenn Reformpädagogik als Grundlage einer aktuellen Schulentwicklung aufgefasst wird.
2.2 Das Projekt EUFORM konnte beginnen.3 Das Exposé lautete:
?Das Projekt "EUFORM" Europäische Fortbildungsmodell - Reformpädagogik - Aktuelle Schulentwicklung auf Reformpädagogischer Basis" beabsichtigt reformpädagogische Ansätze für die Schulentwicklung nutzbar zu machen. Es sollen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrern und Lehramtsstudenten Kursmaterialien erarbeitet werden, die reformpädagogische Ansätze in der Schulentwicklung dokumentieren. Sie sollen dazu beitragen, die Schulentwicklung nach den Prinzipien der Reformpädagogik zu verwirklichen.
Die Prinzipien der Selbsttätigkeit und der Eigenverantwortung stehen also im Vordergrund. Daraus ergeben sich die Methoden des aktiven und autonomen Lernens. Die Aktivitäten sind verschiedene Arbeitstreffen, während derer multimediale Lehr- und Arbeitsmittel (Handbuch, CD-Rom, Video, Film) erstellt werden."
Wenn auch alle Partner von der Bedeutung des Themas, von den verfolgten Ziele, von der Arbeitsstrategie, vom Einsatz überzeugt waren, das Begriffsvermögen und die Annährungsmodalitäten an das Thema erwiesen sich sehr unterschiedlich. Die Sprache, die Ideen, die Konzepte, die Erfahrungen und die Schwerpunkte der verschiedenen Partner trafen sich nur in Schnittpunkten. Intensives Zuhören, Vertrauen, Empathie und Echtheit innerhalb der Partnergruppe haben den Dialog und die Debatte ermöglicht, um wichtige Entscheidungen zu treffen.
Die erste ist die Schaffung eines gemeinsamen Kernes, eines organisierten Inhaltes: jeder Partner verpflichtete sich einen Leitartikel, der die Thematik der Reformpädagogik in Zusammenhang mit der Schulentwicklung betrachten würde, zu schreiben ..."

Inhalt
1;1 Vorwort;6
2;Inhalt;8
3;2 Als die ReformpädagogInnen mobil wurden und ins Netz gingen?;14
4;3 Unterrichtsentwicklung in mathetisch begründeten eLearning-Umgebungen;24
5;4 Die Entwicklung des eLearnings;38
6;5 Lehren und Lernen in weltgesellschaftlichen Zusammenhängen;58
7;6 Mathetik - Learning by "Order from noise";76
8;7 Europäische Kooperation - von der Reformpädagogik zur Mathetik;94
9;8 Lernen im Sinne von Eigenkonstruktion mit didaktisch strukturierten Lernplattformen;100
10;9 "internet(t)e" Unterrichtsentwicklung;110
11;10 Beispiele gelungener Unterrichtsentwicklung;148
12;11 Die virtuelle Schreibwerkstatt;164
13;12 Individueller Wissenserwerb in der Lehrerbildung;180
14;13 Abbildungen;206
15;14 Autoren;208

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783486589696
    • Auflage 09001 A. 1. Auflage
    • Schöpfer Harald Eichelberger, Christian Laner, Harald Angerer
    • Sprache Deutsch
    • Größe H240mm x B170mm x T12mm
    • Jahr 2009
    • EAN 9783486589696
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-486-58969-6
    • Veröffentlichung 02.12.2009
    • Titel Unterrichtsentwicklung via eLearning
    • Autor Harald Eichelberger , Christian Laner , Harald Angerer , John Bronkhorst , Henning Günther , Edgar Hungs , Renate Kock , Wolf Dieter Kohlberg , Georges Kuppens , Christian Stary
    • Gewicht 369g
    • Herausgeber De Gruyter Oldenbourg
    • Anzahl Seiten 197
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Arbeits-, Wirtschafts- & Industriesoziologie

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