Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Untersuchungen zu beweideten Trockenwäldern im Norden von Peru
Details
Der Trockenwald an der Nordküste Perus (ca. 28.000
km²) bildet mit seiner beinahe äquatorialen Lage
einen weltweit einmaligen Lebensraum. Seine Existenz
unter ariden und semi-ariden Bedingungen verdankt er
dem periodischen El-Nino-Phänomen, das im
mehrjährigen Rhythmus die Grundwassererneuerung
gewährleistet. Bereits seit präkolumbianischer Zeit
unterlag er menschlicher Nutzung, aber erst durch
die verstärkte Abholzung und Ziegenhaltung in den
letzten Jahrzehnten ist er in seinem Fortbestand
gefährdet. Das 1977 als MaB-Projekt eingerichtete
Biosphärenreservat soll zum Schutz und zur
Regenerierung des verbliebenen Trockenwalds
beitragen.
Ziel der Arbeit war es, einen Überblick zur
Vegetation in Abhängigkeit von den natürlichen und
sozio-kulturellen Standortbedingungen und zu ihrer
Degradation zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht die
weidewirtschaftliche Nutzung durch Ziegen und die
Frage nach der bestandsregulierenden Funktion von
Ipomoea carnea, einer Convolvulacee, die sich erst
als Folge der Überweidung ausbreitet, dann aber
wieder wegen ihrer Toxidizität den Bestand an
Weidetieren begrenzt.
Autorentext
Ana Sabogal Dunin Borkowski, geboren in Lima Peru, Studium der Agrarwiessenschaft an der Universidad Nacional Agraria La Molina und an der TU-Berlin, Dr. rer. nat der TU-Berlin. Profesor für Ökolgie an der Pontificia Universidad Católica del Perú. Forschungsschwerpunkte: Pflanzenökologie der Trockenwälder und Paramogebiete Sudamerika.
Klappentext
Der Trockenwald an der Nordküste Perus (ca. 28.000 km²) bildet mit seiner beinahe äquatorialen Lage einen weltweit einmaligen Lebensraum. Seine Existenz unter ariden und semi-ariden Bedingungen verdankt er dem periodischen El-Nino-Phänomen, das im mehrjährigen Rhythmus die Grundwassererneuerung gewährleistet. Bereits seit präkolumbianischer Zeit unterlag er menschlicher Nutzung, aber erst durch die verstärkte Abholzung und Ziegenhaltung in den letzten Jahrzehnten ist er in seinem Fortbestand gefährdet. Das 1977 als MaB-Projekt eingerichtete Biosphärenreservat soll zum Schutz und zur Regenerierung des verbliebenen Trockenwalds beitragen. Ziel der Arbeit war es, einen Überblick zur Vegetation in Abhängigkeit von den natürlichen und sozio-kulturellen Standortbedingungen und zu ihrer Degradation zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht die weidewirtschaftliche Nutzung durch Ziegen und die Frage nach der bestandsregulierenden Funktion von Ipomoea carnea, einer Convolvulacee, die sich erst als Folge der Überweidung ausbreitet, dann aber wieder wegen ihrer Toxidizität den Bestand an Weidetieren begrenzt.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639147483
- Sprache Deutsch
- Genre Geografie
- Anzahl Seiten 224
- Größe H220mm x B150mm x T13mm
- Jahr 2009
- EAN 9783639147483
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-639-14748-3
- Titel Untersuchungen zu beweideten Trockenwäldern im Norden von Peru
- Autor Ana Sabogal Dunin Borkowski
- Untertitel unter besonderer Berücksichtigung von Ipomoea carnea
- Gewicht 352g
- Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.