Voltaires philosophischer Sonderweg

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In dieser Studie wird Voltaire, ein literarisierender "philosophe", wie Diderot, d'Alembert u.A., aus der Begrifflichkeit seiner Zeit verstehbar gemacht. Einer Zeit, in der man einerseits Handbücher der Mineralogie mit dem Titel "Philosophia Lapidarum" versah, und andererseits jede Form von Philosophie mit Spekulation gleichsetzte. Dabei werden Vorgangsweisen und Probleme des narrativen Philosophierens dargestellt und auf das Werk Voltaires - insbesondere auf seine "contes philosophiques" - bezogen. Die Studie rekonstruiert die Entstehungs-bedingungen, die spezifischen Eigenarten und die intellektuellen und existentiellen Implikationen der Selbstdefinition als "philosophe". Dabei wird gezeigt, dass Voltaire keineswegs ein Einzelfall war, sondern dass sein Habitus für jenen breiten Strom der französischen Frühaufklärung charakteristisch war, der schließlich das Monumentalwerk der "Encyclopédie" hervorbrachte. Sie wird im Kontext eines beschriebenen und analysierten "französischen Sonderweges" der Geistesgeschichte gesehen, im Zusammenhang mit einem "Strukturwandel der Öffentlichkeit", in dem ein anderes Publikum die Regeln des literarischen Marktes bestimmte als in Deutschland.

Autorentext

Magda Pfabigan, Dr. phil, M.A. studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Wien und Berlin; lebt als Kunsthistorikerin und praktische Philosophin in Wien. Publikationen u.a. über österreichischen und belgischen Jugendstil.


Klappentext

In dieser Studie wird Voltaire, ein literarisierender "philosophe", wie Diderot, d'Alembert u.A., aus der Begrifflichkeit seiner Zeit verstehbar gemacht. Einer Zeit, in der man einerseits Handbücher der Mineralogie mit dem Titel Philosophia Lapidarum versah, und andererseits jede Form von Philosophie mit Spekulation gleichsetzte. Dabei werden Vorgangsweisen und Probleme des narrativen Philosophierens dargestellt und auf das Werk Voltaires - insbesondere auf seine "contes philosophiques" - bezogen. Die Studie rekonstruiert die Entstehungs-bedingungen, die spezifischen Eigenarten und die intellektuellen und existentiellen Implikationen der Selbstdefinition als "philosophe". Dabei wird gezeigt, dass Voltaire keineswegs ein Einzelfall war, sondern dass sein Habitus für jenen breiten Strom der französischen Frühaufklärung charakteristisch war, der schließlich das Monumentalwerk der "Encyclopédie" hervorbrachte. Sie wird im Kontext eines beschriebenen und analysierten französischen Sonderweges der Geistesgeschichte gesehen, im Zusammenhang mit einem Strukturwandel der Öffentlichkeit , in dem ein anderes Publikum die Regeln des literarischen Marktes bestimmte als in Deutschland.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Magda Pfabigan
    • Titel Voltaires philosophischer Sonderweg
    • Veröffentlichung 20.07.2015
    • ISBN 978-3-8381-5125-0
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783838151250
    • Jahr 2015
    • Größe H220mm x B150mm x T17mm
    • Untertitel Narrative Philosophie in seinen "contes philosophiques"
    • Gewicht 405g
    • Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG Co. KG
    • Genre Philosophie-Lexika
    • Anzahl Seiten 260
    • GTIN 09783838151250

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