Winterthurer Welt-Geschichten

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Details

Mit dem Bau des Stadthauses durch den Architekten Gottfried Semper erhielt Winterthur um 1870 ein Gebäude, das zu den grossen Würfen der damaligen Architektur zählt. Bürgerpalast, Tempel der Demokratie und Kunstwerk, steht das Stadthaus nicht nur für lokalpolitische Ambitionen, sondern auch für einen kulturellen Anspruch, der weit über Winterthur hinausreichte und durch Semper personifiziert wird. Das Stadthaus und sein Umfeld passen in eine Zeit, die von Aufbruchstimmung geprägt war. Auch Winterthur erlebte in den Jahrzehnten nach 1850 einen Wandel, der von Bevölkerungswachstum, einem Bauboom und der Neuordnung des Gemeinwesens begleitet wurde. Der Architekt Gottfried Semper oder der Komponist Richard Wagner stehen für zahlreiche Personen, ohne deren Mitwirken die Modernisierung der Schweiz wohl anders verlaufen wäre. Der Einfluss deutscher Bürger, die in die Schweiz, nach Zürich und nach Winterthur kamen, neue Ideen mitbrachten und sich aktiv an Neuerungen beteiligten, ist wenig bekannt. Der Sammelband greift die zürcherisch-deutschen Beziehungen im 19. Jahrhundert auf und zeigt deren Bedeutung für Winterthur.

Autorentext
Peter Niederhäuser, lic. phil., Historiker. Nach dem Studium der Geschichte in Zürich, Lausanne und Leipzig Bearbeiter der Urkundenregesten im Staatsarchiv Zürich; heute freischaffender Historiker und breite Tätigkeit in der "Geschichtsvermittlung" (Museum, Journalismus sowie Führungen und Reiseleitungen). Er forscht und publiziert zur spätmittelalterlichen Ostschweiz mit Schwergewicht auf Adel und Habsburg, zu Stadt- und Ortsgeschichten sowie zur Industrie- und Architekturgeschichte.

Klappentext

Der Einfluss deutscher Bürger, die in die Schweiz, nach Zürich und nach Winterthur kamen, neue Ideen mitbrachten und sich aktiv an den Neuerungen beteiligten, ist wenig bekannt. Der Architekt Semper und der Komponist Wagner stehen für zahlreiche auch weniger bekannte Personen, ohne deren Mitwirken die Modernisierung der Schweiz wohl anders verlaufen wäre. Mit dem Bau des Stadthauses durch den Architekten Gottfried Semper erhielt Winterthur um 1870 ein Gebäude, das zu den grossen Würfen der damaligen Architektur zählt. Bürgerpalast, Tempel der Demokratie und Kunstwerk, steht das Stadthaus nicht nur für lokalpolitische Ambitionen, sondern auch für einen kulturellen Anspruch, der weit über Winterthur hinausreichte und durch Semper personifiziert wird. Das Stadthaus und sein Umfeld passen in eine Zeit, die von Aufbruchstimmung geprägt war. Auch Winterthur erlebte in den Jahrzehnten nach 1850 einen enormen Wandel, der von Bevölkerungswachstum, einem Bauboom und der Neuordnung des Gemeinwesens begleitet wurde.


Inhalt
Grenzüberschreitungen Georg Kreis: Der deutsche Aufbaubeitrag an die Schweiz von 1848 Sebastian Brändli: Deutsche Initialzündungen für die Zürcher Universität Roberto Bernhard: Sempers Denkmal freiheitsbewegter Zeit. Deutsche Lotsen des hiesigen Liberalismus Taktstock, Reissbrett und Druckerpresse kulturelle Beziehungen Martin Frölich: Gottfried Semper und Richard Wagner. Theaterfreundschaft und Freundschaftstheater Laurenz Lütteken: Wagner und Zürich Gertrud Muraro: Wagner und Winterthur Katharina Schneider: Das Literarische Comptoir in Zürich und Winterthur. Ein politischer Verlag zwischen den Fronten. Winterthurer Stadtgeschichten Peter Niederhäuser: Eine Stadt im Wandel. Winterthur vor 150 Jahren Cristina Mecchi: Wilhelm Bareiss. Ein Stadtbaumeister im aufstrebenden Winterthur Adrian Knoepfli: ' wird nur den Schwindel vermehren'. Die Gründung der Bank in Winterthur Nanina Egli: Das 600-Jahr-Jubiläum vom 22. Juni 1864. Als Habsburger kostümierte Winterthurer feiern den Aufbruch in die Zukunft Andres Betschart: Eine Stadt im Aufbruch. Winterthurer Fotografien aus den 1860er- und 70er-Jahren

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Peter Niederhäuser
    • Titel Winterthurer Welt-Geschichten
    • Veröffentlichung 31.08.2013
    • ISBN 978-3-0340-1121-1
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783034011211
    • Jahr 2013
    • Größe H240mm x B160mm x T14mm
    • Untertitel Zürcherisch-Deutsche Beziehungen im 19. Jahrhundert
    • Gewicht 340g
    • Auflage 14.07.2013
    • Genre Regional- und Ländergeschichte
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 192
    • Herausgeber Chronos Verlag
    • GTIN 09783034011211

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