Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Wir haben ja alle Deutschland nicht gekannt
Details
Nach 1918 musste sich Deutschland politisch und sozial neu definieren, aber sich auch als Land, als geographische und kulturelle Einheit neu entdecken. Es setzte ein Prozess ein, den man mit einem Begriff der Zeit als Innere Kolonisation bezeichnen kann. Zur Kompensation der vielen Verluste machten sich Wissenschaftler und Künstler daran, jene Dimension, die in Frankreich la France profonde heißt, zu erschließen, das innere Deutschland also, seine einzigartige Kulturdichte. Die Ökonomie des Sparenmüssens wurde zur Überflusswirtschaft der geistigen und materiellen Reichtümer konvertiert. Die dabei entdeckte neue deutsche Tugend der Vielfalt ließ sich in Phrasen und Parolen kurz antönen dieses Buch aber widmet sich all den Texten und Bildern, die aus einer Arbeit im Material (Siegfried Kracauer) entstanden sind, aus neuer, authentischer Erfahrung und Nähe der Anschauung (Ernst Glaeser) gewonnen wurden.
Autorentext
Wolfgang Kemp ist Kunsthistoriker. Er lehrte zuletzt an der Universität Hamburg und ist derzeit Gastprofessor an der Leuphana-Universität Lüneburg. Er forschte und publizierte über Rezeptionsästhetik, Fotografie und Kunstgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Wir haben ja alle Deutschland nicht gekannt
- ISBN 978-3-946054-22-1
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783946054221
- Jahr 2016
- Größe H240mm x B159mm x T28mm
- Autor Wolfgang Kemp
- Untertitel Das Deutschlandbild der Deutschen in der Zeit der Weimarer Republik
- Gewicht 709g
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 480
- Herausgeber Heidelberg University
- GTIN 09783946054221