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Zahlungsbilanzkrisen bei begrenzter Devisenmarkteffizienz
Details
Die Arbeit untersucht, unter welchen Umständen das von makroökonomischen Fundamentalvariablen losgelöste und damit scheinbar irrationale Imitationsverhalten von Devisenmarktteilnehmern zu Zahlungsbilanzkrisen führen kann. In einem eigens entworfenen stochastischen Modell des Beharrungs- und Imitationsverhaltens der Devisenmarktteilnehmer wird der letztgenannte Fall durch die je nach Parameterkonstellation unterschiedlichen komplexen Modelldynamiken begünstigt. So kann z.B. bei bimodalen stationären Lösungen des Interaktionsmodells ein hohes Imitationsverhalten marktstabilisierend wirken. Gerade das Imitationsverhalten wird aber in vielen theoretischen Modellen als Ausgangspunkt von Krisen herangezogen und gilt auch im empirischen Einzelfall als Auslöser (z.B. beim Herding von Fondsmanagern in der Asienkrise) oder als Transformator (z.B. in der Rußlandkrise) von Krisen.
Autorentext
Der Autor: Jens Bruderhausen wurde 1970 in Hamburg geboren. Von 1990 bis 1996 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. 1998 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Volkswirtschaftslehre der Universität der Bundeswehr Hamburg, wo er gegenwärtig noch tätig ist. Promotion 2003.
Klappentext
Die Arbeit untersucht, unter welchen Umständen das von makroökonomischen Fundamentalvariablen losgelöste und damit scheinbar irrationale Imitationsverhalten von Devisenmarktteilnehmern zu Zahlungsbilanzkrisen führen kann. In einem eigens entworfenen stochastischen Modell des Beharrungs- und Imitationsverhaltens der Devisenmarktteilnehmer wird der letztgenannte Fall durch die je nach Parameterkonstellation unterschiedlichen komplexen Modelldynamiken begünstigt. So kann z.B. bei bimodalen stationären Lösungen des Interaktionsmodells ein hohes Imitationsverhalten marktstabilisierend wirken. Gerade das Imitationsverhalten wird aber in vielen theoretischen Modellen als Ausgangspunkt von Krisen herangezogen und gilt auch im empirischen Einzelfall als Auslöser (z.B. beim Herding von Fondsmanagern in der Asienkrise) oder als Transformator (z.B. in der Rußlandkrise) von Krisen.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Monetäre Zahlungsbilanzkrisenmodelle Informationseffizienz des Devisenmarkts Dynamik des Devisenhandels Fokker-Planck-Gleichung Handelsbezogenes Zahlungsbilanzkrisenmodell Zeitinvariante Verhaltensparameter Zeitvariante Verhaltensparameter.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631518908
- Auflage Neuausg.
- Sprache Deutsch
- Genre Volkswirtschaft
- Größe H208mm x B149mm x T15mm
- Jahr 2003
- EAN 9783631518908
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-631-51890-8
- Titel Zahlungsbilanzkrisen bei begrenzter Devisenmarkteffizienz
- Autor Jens Bruderhausen
- Untertitel Ein kapitalmarkttheoretischer Ansatz
- Gewicht 298g
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- Anzahl Seiten 226