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Zivilgesellschaft in der Schweiz
Details
Die vorliegende Studie nimmt gegenwärtige Debatten zur Zivilgesellschaft zum Anlass, erstmalig die lokalen Bestände und Bedingungen des freiwilligen Vereinsengagements schweizweit auszuleuchten. Neben einer Erhebung der Vereinsstrukturen in über 1200 Kommunen wurden in 60 repräsentativen Gemeinden auch die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Vereinsengagement sowie zu ihren Einschätzungen bezüglich des Vereinslebens befragt. Im Zentrum steht die Analyse der lokalen kulturellen, strukturellen und politischen Rahmenbedingungen von Freiwilligkeit. Insbesondere wird der Versuch unternommen, lokale Instrumente zur Förderung der Freiwilligkeit mit dem tatsächlichen Engagement der Einwohner in Bezug zu setzen und einen Eindruck über die Wirksamkeit kommunaler 'Engagementpolitik' zu vermitteln. Während das Ausmass lokaler Freiwilligentätigkeit eine grundlegend kulturell bedingte Grösse darstellt, besteht die Wirkung politischer Gestaltungsversuche in der egalisierenden Ausweitung freiwilliger Tätigkeit auf breitere Bevölkerungsschichten. Kurz: Kultur bestimmt die Quantität, Politik die soziale Qualität lokaler Vereinstätigkeit.
Autorentext
Die Autorinnen und Autoren der Studie sind Politikwissenschaftler und beschäftigen sich an der Universität Bern mit dem Thema der Freiwilligkeit.
Klappentext
Die vorliegende Studie nimmt gegenwärtige Debatten um die zivilgesellschaftliche Entlastung kommunaler Haushalte sowie den Rückzug der Bürger aus dem öffentlichen Leben zum Anlass, die lokalen Bestände und Bedingungen des freiwilligen Vereinsengagements in der Schweiz empirisch auszuleuchten. Die hierzu präsentierten Analysen basieren auf zwei neuen Primärerhebungen - der Gemeindebefragung «Lokale Strukturen und freiwilliges Engagement in der Schweiz 2010» und der Bevölkerungsumfrage «Schweizer Freiwilligen-Monitor Gemeinden». Die Studie stellt damit die erste systematische und grossflächige Erfassung der lokalen Vereinsstrukturen in der Schweiz dar und belegt die grosse Bedeutung der Vereine für das öffentliche Leben in den Schweizer Gemeinden. Neben der Erhebung der Vereins- und Gemeindestrukturen in über 1200 Kommunen wurden in 60 repräsentativen Schweizer Gemeinden auch die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Vereinsengagement sowie zu ihren subjektiven Einschätzungen bezüglich des Vereinslebens befragt. Im Zentrum steht dabei die Erfassung und Analyse lokaler Rahmenbedingungen freiwilligen Engagements, wie etwa die lokale Vereinslandschaft oder die kulturellen, strukturellen und politischen Voraussetzungen in den Gemeinden. Insbesondere wurde erstmals der Versuch unternommen, konkrete lokale Instrumente zur Förderung der Freiwilligkeit mit dem tatsächlichen Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner in Bezug zu setzen und einen Eindruck über die Wirksamkeit verschiedener Massnahmen kommunaler «Engagementpolitik » zu vermitteln. Während das Ausmass lokaler Freiwilligentätigkeit eine grundlegend kulturell bedingte Grösse darstellt, besteht die Wirkung politischer Gestaltungsversuche vor allem in der egalisierenden Ausweitung freiwilliger Tätigkeit auf breitere Bevölkerungsschichten. Kurz: Kultur bestimmt die Quantität, Politik die soziale Qualität lokaler Vereinstätigkeit.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783037771136
- Sprache Deutsch
- Auflage 10.05.2012
- Größe H225mm x B155mm x T13mm
- Jahr 2012
- EAN 9783037771136
- Format Paperback
- ISBN 978-3-03777-113-6
- Veröffentlichung 31.05.2012
- Titel Zivilgesellschaft in der Schweiz
- Autor Richard Traunmüller , Isabelle Stadelmann-Steffen , Kathrin Ackermann , Markus Freitag
- Untertitel Analysen zum Vereinsengagement auf lokaler Ebene
- Gewicht 405g
- Herausgeber Seismo Verlag
- Anzahl Seiten 240
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Soziologie