Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Zivilisation und Strukturgenese
Details
Oesterdiekhoff zeigt in dieser Studie, dass der von Elias hergestellte Zusammenhang von Psyche und Verhalten im Rahmen des freudianisch orientierten Psychogenesekonzepts nicht operationalisierbar und verifizierbar ist.
Die Entwicklung der Zivilisationstheorie von Norbert Elias ist bisher mehr in die Breite der Anwendung und Umsetzung auf kulturgeschichtliche Fallbeispiele gegangen, weniger in die Tiefe einer empirischen Fundierung ihres Zentrums, nämlich des Konzepts der Psychogenese. Eine angemessene empirische Fundierung der Zivilisationstheorie liegt allerdings - so Georg W. Oesterdiekhoff - bereit: im Psychogenesekonzept der genetischen Epistemologie Jean Piagets und der davon ausgehenden Cross-Cultural Psychology. Im Psychogenesekonzept Jean Piagets sieht Oesterdiekhoff nicht nur den Schlüssel zum inneren Verständnis des zivilisationstheoretischen Psychogenesekonzepts, sondern auch den wissenschaftlichen Erben der Rationalisierungs- und Zivilisierungskonzeptionen der klassischen Soziologie.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783518290613
- Sprache Deutsch
- Auflage Erstausgabe
- Größe H176mm x B108mm x T20mm
- Jahr 2000
- EAN 9783518290613
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-518-29061-3
- Titel Zivilisation und Strukturgenese
- Autor Georg W. Oesterdiekhoff
- Untertitel Norbert Elias und Jean Piaget im Vergleich
- Gewicht 224g
- Herausgeber Suhrkamp Verlag AG
- Anzahl Seiten 407
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Sonstige Philosophie-Bücher