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1945 - Schwerer Start in eine neue Zeit
Details
Im Mai vor 80 Jahren ging der Krieg in Europa zu Ende. Ein fesselndes und berührendes Buch über das Schicksalsjahr 1945.
Zeitgeschichte lebendig und ergreifend dargestellt - Die dramatische Geschichte des letzten Kriegsjahres!
Über das Jahr 1945 sind viele Bücher erschienen, aber dieses erzählt die dramatische Geschichte dieses letzten Kriegsjahres neu und packend.
Lesen Sie, wie jener Mann, der Bruno Kreisky vor dem KZ gerettet hat, 1945 zum Kriegsverbrecher wurde, wie ein NS-belasteter Arzt zum Retter des Wiener AKH wurde, warum der Regisseur Franz Antel 1945 im Zuchthaus saß, wie Oskar Werner mit seiner Familie vor der Roten Armee floh, und warum die berühmte Weihnachtsrede Leopold Figls eine Erfindung ist: Er hat 1945 gar keine Weihnachtsrede gehalten.
Herbert Lackner macht Geschichte lebendig mit dramatischen Schicksalen und überraschenden Enthüllungen. Aber es ist auch sein persönlichstes Buch. Der Autor erzählt anhand von Tagesbuchnotizen seiner Eltern, wie junge Menschen die letzten Monate des Weltkriegs erlebt haben.
Zeitgeschichte lebendig und fesselnd erzählt, mit einfachen, kleinen Geschichten, die sich zu einem großen Ganzen fügen und das Schicksalsjahr 1945 lebensnäher beschreiben als militärgeschichtliche oder polittheoretische Abhandlungen.
- Wie sich die Bevölkerung im Mühlviertel an einer Menschenjagd beteiligt.
- Wie Nazi-Größen nach dem Ende des Krieges versuchen, sich und ihre Beute im Ausseerland zu verstecken.
- Der erste Wiener Bürgermeister nach dem Krieg, dessen Namen Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben.
- Wie der tot geglaubte Altbürgermeister Seitz wieder aufgefunden wurde.
- Wie Otto Habsburg in den USA gegen die Regierung Renner agitierte.
- Wie sich hochrangige Nazis davongemacht haben.
- Wie unangenehm berührt britische Vernehmungsoffiziere waren, als sie zum ersten Mal mit Karl Renner und Leopold Figl sprachen.
- Der Fronteinsatz des späteren Bundespräsidenten Kirchschläger, um den Vorstoß der Roten Armee zumindest zu verzögern.
Ein späterer Sektionschef, der im Krieg Vorgesetzte erschoss, weil sie Soldaten noch in letzter Stunde in den Tod hetzen wollten, und der dafür sein ganzes Leben lang angefeindet wurde.
Aus dem Inhalt:
Jänner 1945 - Diese Zeit braucht Helden
Oberst Rudel bekommt einen Orden und verliert ein Bein Die Wehrmachtsspitze schwört Hitler die Treue Was sie in Auschwitz sehen, schockiert selbst kampferfahrene RotarmistenFebruar 1945 - Haltet durch!
Ein sündteurer Propagandafilm soll Stimmung machen Im Mühlviertel beteiligt sich die Bevölkerung an einer Menschenjagd Budapest fällt, der Weg nach Wien ist freiMärz 1945 - Die Russen kommen!
Wie sich Niederlagen im Wehrmachtsbericht lesen Bomben auf die Wiener Innenstadt Todesmarsch quer durch Österreich Hauptmann Kirchschläger im Fronteinsatz ein Fußballmatch im Prater- bis 15. April 1945 - Das blutige Ende
Ein Kriegsverbrecher soll Wien verteidigen Oskar Werner flieht mit seiner Familie durch den Wienerwald Im Wiener AKH rutscht ein bekannter Arzt eher zufällig in eine Heldenrolle Die SS flieht, Wien ist frei16.- 30. April 1945 - Herr Prikryl wird Wiener Bürgermeister
Die ersten Tage nach der Befreiung Attnang-Puchheim erleidet ein Dresden-Schicksal Franz Antel verlässt das Gefängnis. Aber warum war er drinnen? Prominente Künstler begehen SelbstmordMai 1945 - Fluchtpunkt Alpenfestung
Salzburg, Linz und Innsbruck werden kampflos übergeben Nazi-Größen versuchen, sich und ihre Beute im Ausseerland zu verstecken Drama am Polarkreis: Ein späterer Sektionschef erschießt Vorgesetzten Der Krieg ist vorbeiJuni 1945 - Der Kriegsverbrecher, der Kreisky rettete
Wie der Sepp zum Täter wurde Der tot geglaubte Altbürgermeister Seitz wird aufgefunden Das süße Leben der Familie BlaschkeJuli 1945 - Junge Juden auf Nazi-Suche
Selbstjustiz in den Hohen Tauern Otto Habsburg agitiert in den USA gegen die Regierung Renner Es gibt jetzt BesatzungszonenAugust 1945 - Als Hitler in meinen Armen lag ...
Die merkwürdige Karriere des Heinrich Schneidmadl Die SPÖ will ihre vertriebenen Genossen nicht wirklich zurückholen Ein Ballettstar irrt durch die burgenländischen Wälder Die Atombombe wird bewundertSeptember 1945 - Die neuen Politiker werden durchleuchtet
US- Historiker befragen Renner und Figl und sind danach etwas schockiert Wie der Karl Marx-Hof seinen Namen zurückbekam In Ostösterreich herrscht Hungersnot: 300 Kalorien pro Tag in Wiener NeustadtOktober 1945 - Lebt Hitler?
Japan erwog einen Befreiungsplan für den Führer Für viele Frauen nimmt der Schrecken kein Ende Ein seltsamer WahlkampfNovember 1945 - Ein Prozess wie kein anderer
Nürnberg: Literaten als Reporter Der Schlurf bleibt ein Feindbild Die ÖVP räumt bei den Wahlen ab. Der neue Star: Leopold FiglDezember 1945 - Die Weihnachtsrede, die nie gehalten wurde
Leopold Figl hielt am 24. Dezember 1945 gar keine Rede aber der durch einen kleinen Schwindel geschaffene Mythos ist sehr schönAutorentext
Dr. Herbert Lackner, geboren in Wien, studierte Politikwissenschaft und Publizistik, war stellvertretender Chefredakteur der Arbeiter Zeitung und danach 23 Jahre lang Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Profil. Er ist Autor zahlreicher zeithistorischer Beiträge, unter anderem im Profil und Die Zeit
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783800078851
- Warnhinweis Warnhinweis nicht erforderlich
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. Auflage
- Größe H220mm x B146mm x T31mm
- Jahr 2025
- EAN 9783800078851
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-8000-7885-1
- Veröffentlichung 17.06.2025
- Titel 1945 - Schwerer Start in eine neue Zeit
- Autor Herbert Lackner
- Untertitel Herbert Lackner - Zeitgeschichte 5
- Gewicht 513g
- Herausgeber Ueberreuter, Carl Verlag
- Anzahl Seiten 208
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Zeitgeschichte-Sachbücher (1946 bis 1989)