Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
ADAM und EVA in der modernen Kunst
Details
Nach der Trilogie zu den Hochfesten des christlichen Kirchenjahres Weihnachten in der modernen Kunst (2015), Ostern in der modernen Kunst (2017) und Pfingsten in der modernen Kunst (2019) und nach den beiden Publikationen GOTT in der modernen Kunst (2022) und MARIA in der modernen Kunst (2023) soll mit dieser Veröffentlichung ADAM und EVA in der modernen Kunst eine biblische Geschichte in den Blick genommen werden, die in der Kunstgeschichte besonders häufig dargestellt wurde. Auch in der Kunst der letzten gut 100 Jahre finden sich vielfältige Umsetzungen dieses Themas. In der Kunst seit 19. Jahrhundert gewinnt das Adam und Eva-Thema die ursprüngliche weltanschauliche Tragweite auf säkularer Ebene zurück als Metapher für gesellschaftliche und existentielle Probleme des menschlichen Lebens, dabei, wie in der christlichen Formulierung, Würde und Schönheit des Menschen zugleich mit seiner Bedrängnis ausdrückend. Dabei ist auffallend, dass besonders viele Kunstwerke mit dieser Paradies-Erzählung kurz vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstanden. In der politisch wie gesellschaftlich spannungsreichen Zeit um den Ersten Weltkrieg nahm die Verzweiflung vielen Menschen das irdische Paradies und die Hoffnung auf ein goldenes Jenseits. Viele Künstler des Expressionismus zogen teilweise begeistert in den Krieg, und bald holte sie die schreckliche Realität ein. Die Malerei wurde oft zum Mittel der Dokumentation, fungierte in vielen Fällen aber auch als Ventil für die Künstler. 40 Bildbeispiele habe ich ausgewählt. Davon werden 30 ausführlich behandelt, 10 in kürzeren Analysen vorgestellt. Die Bildbeispiele werden ergänzt durch 20 zusätzliche oder erklärende Abbildungen im Text. So haben die Kunstschaffenden ganz unterschiedliche Phasen der biblischen Adam-Eva-Geschichte dargestellt: die Erschaffung (Girieud, Chagall, Rainer); das Leben im Paradies, wobei manchmal Übergänge zum Sündenfall fließend sind (Macke/Marc, Morgner, Eberz, Pechstein, Mense, Kokoschka, Klee, Mueller, Chagall, Mack); der Sündenfall (Josephson, Munch, Gauguin, Valadon, Pechstein, Beckmann, Schmidt-Rottluff, Campendonk, Lempicka, Grieshaber, Hegenbarth, Chagall); nach dem Sündenfall bzw. die Vertreibung aus dem Paradies (Klinger, Kinzinger, Pechstein, Mense, Schmidt-Rottluff, Nolde, Trillhaase, Rohlfs, Hegenbarth, Chagall, Zacharias, Irmer, Lüpertz, Meistermann, Staeck, Trennhaus, Rainer); manchmal werden Adam und Eva einzeln als Individuen dargestellt (Rodin, Gauguin, Rousseau, Nolde, Hausner, Bach, Herzfeld). Die 40 Bildbeispiele sind chronologisch geordnet. © Kurt-Peter Gertz
Klappentext
Nach der Trilogie zu den Hochfesten des christlichen Kirchenjahres "Weihnachten in der modernen Kunst" (2015), "Ostern in der modernen Kunst" (2017) und "Pfingsten in der modernen Kunst" (2019) und nach den beiden Publikationen "GOTT in der modernen Kunst" (2022) und "MARIA in der modernen Kunst" (2023) soll mit dieser Veröffentlichung "ADAM und EVA in der modernen Kunst" eine biblische Geschichte in den Blick genommen werden, die in der Kunstgeschichte besonders häufig dargestellt wurde. Auch in der Kunst der letzten gut 100 Jahre finden sich vielfältige Umsetzungen dieses Themas. "In der Kunst seit 19. Jahrhundert gewinnt das Adam und Eva-Thema die ursprüngliche weltanschauliche Tragweite auf säkularer Ebene zurück als Metapher für gesellschaftliche und existentielle Probleme des menschlichen Lebens, dabei, wie in der christlichen Formulierung, Würde und Schönheit des Menschen zugleich mit seiner Bedrängnis ausdrückend." Dabei ist auffallend, dass besonders viele Kunstwerke mit dieser Paradies-Erzählung kurz vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstanden. "In der politisch wie gesellschaftlich spannungsreichen Zeit um den Ersten Weltkrieg nahm die Verzweiflung vielen Menschen das irdische Paradies und die Hoffnung auf ein goldenes Jenseits. Viele Künstler des Expressionismus zogen - teilweise begeistert - in den Krieg, und bald holte sie die schreckliche Realität ein. Die Malerei wurde oft zum Mittel der Dokumentation, fungierte in vielen Fällen aber auch als Ventil für die Künstler." 40 Bildbeispiele habe ich ausgewählt. Davon werden 30 ausführlich behandelt, 10 in kürzeren Analysen vorgestellt. Die Bildbeispiele werden ergänzt durch 20 zusätzliche oder erklärende Abbildungen im Text. So haben die Kunstschaffenden ganz unterschiedliche Phasen der biblischen Adam-Eva-Geschichte dargestellt: die Erschaffung (Girieud, Chagall, Rainer); das Leben im Paradies, wobei manchmal Übergänge zum "Sündenfall" fließend sind (Macke/Marc, Morgner, Eberz, Pechstein, Mense, Kokoschka, Klee, Mueller, Chagall, Mack); der Sündenfall (Josephson, Munch, Gauguin, Valadon, Pechstein, Beckmann, Schmidt-Rottluff, Campendonk, Lempicka, Grieshaber, Hegenbarth, Chagall); nach dem Sündenfall bzw. die Vertreibung aus dem Paradies (Klinger, Kinzinger, Pechstein, Mense, Schmidt-Rottluff, Nolde, Trillhaase, Rohlfs, Hegenbarth, Chagall, Zacharias, Irmer, Lüpertz, Meistermann, Staeck, Trennhaus, Rainer); manchmal werden Adam und Eva einzeln als Individuen dargestellt (Rodin, Gauguin, Rousseau, Nolde, Hausner, Bach, Herzfeld). Die 40 Bildbeispiele sind chronologisch geordnet. (c) Kurt-Peter Gertz
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 1100g
- Autor Dr. Kurt-Peter Gertz
- Titel ADAM und EVA in der modernen Kunst
- Veröffentlichung 01.09.2025
- ISBN 978-3-87448-595-1
- Format Fester Einband
- EAN 9783874485951
- Jahr 2025
- Größe H222mm x B220mm x T24mm
- Herausgeber Kuehlen Verlag
- Anzahl Seiten 246
- Genre Bildende Kunst
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- GTIN 09783874485951