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Affektive Liebe als «rechte eheliche Liebe» in der ehedidaktischen Literatur der frühen Neuzeit
Details
Liebesehe und Liebesheirat gelten vielfach immer noch als Produkte des 18. Jahrhunderts, Sachehen als Normalfälle der alten Gesellschaften. Für die frühe Neuzeit wird dabei häufig auf die ehedidaktische Literatur verwiesen, die eine karitative eheliche Liebe einer affektiven unordentlichen Liebe gegenüberstelle. Diese Untersuchung weist dagegen an einer Fülle solcher Texte nach, dass die leidenschaftliche Liebe von den überwiegend geistlichen Autoren durchaus positive Bewertung für die Ehe erfährt, und erläutert die Vorzüge, welche die Texte dieser Liebe zuerkennen. Besondere Bedeutung kommt dabei den Männern zu: Das Konzept des in seine Frau verliebten Ehemanns ist stark genug, sich gegenüber den traditionellen Schreckbildern eines Siemanns und eines Frauensklaven zu behaupten.
Autorentext
Der Autor: Arndt Weber, geboren 1970, studierte die Fächer Deutsch und Englisch an der Universität Stuttgart. Die erste Staatsprüfung legte er 1997, den Magister Artium 1998 ab; die Promotion erfolgte 2001.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Liebeskonzepte in ehedidaktischer Literatur Kritik der karitativen Liebe Befürwortung der leidenschaftlichen Liebe Funktionen affektiver Liebe Leidenschaftliche Liebe als beständige Liebe.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Affektive Liebe als «rechte eheliche Liebe» in der ehedidaktischen Literatur der frühen Neuzeit
- Veröffentlichung 02.11.2001
- ISBN 978-3-631-38647-7
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783631386477
- Jahr 2001
- Größe H210mm x B148mm x T13mm
- Autor Arndt Weber
- Untertitel Eine Studie unter besonderer Berücksichtigung der Exempla zum «locus Amor Coniugalis»
- Gewicht 306g
- Auflage 01001 A. 1. Auflage
- Features Dissertationsschrift
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 230
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631386477