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Alfred Hugenberg
Details
Zwischen Erfolg und Scheitern: Alfred Hugenbergs nationalistisches Ideal eines Deutschen Reichs
Herr über Presse und Film, Großkapitalist, Reaktionär, Hitlers Steigbügelhalter: Wenige Personen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts verschwinden derart hinter einem Schablonen-Wall negativer Zuschreibungen wie Alfred Hugenberg. Diese Teilbiographie wendet sich Hugenberg in seiner prägenden Lebensphase zu, um ihn statt zu typisieren zu begreifen, ohne ihn dabei schönzureden. Im Deutschen Kaiserreich lagen alle Voraussetzungen für seinen späteren Politik- und Unternehmensstil. In dieser Zeitspanne gelang ihm ein beispielloser Aufstieg an die Spitze des größten deutschen Industrieunternehmens und er legte die Grundsteine seines Medienimperiums. Zwar saß Hugenberg nicht an den Hebeln der Macht. Dennoch war er so in der Lage, mittels bürokratischer Herrschaft seine radikalnationalistischen Positionen im Deutschen Kaiserreich in die Tat umzusetzen. Michael Schellhorn beleuchtet dabei in dieser Arbeit Hugenbergs Methode und seine Überzeugungen. Zugleich beinhaltete diese Zeitspanne aber schon im Kern die Ursachen seines späteren Scheiterns als DNVP-Vorsitzender. Die Arbeit verortet Hugenberg zudem in seinem generationellen Zusammenhang. Er verstand sich als Angehöriger einer wilhelminischen Generation, die sich Ansporn und Bürde in gleichem Maße selbst ermächtigte, das Deutsche Reich zur Weltgeltung zu führen.
Autorentext
Michael Schellhorn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Neuere Geschichte II (deutsch-jüdische Geschichte) der Universität Potsdam.
Klappentext
Herr über Presse und Film, Großkapitalist, Reaktionär, Hitlers "Steigbügelhalter": Wenige Personen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts verschwinden derart hinter einem Schablonen-Wall negativer Zuschreibungen wie Alfred Hugenberg. Diese Teilbiographie wendet sich Hugenberg in seiner prägenden Lebensphase zu, um ihn statt zu typisieren zu begreifen, ohne ihn dabei schönzureden. Im Deutschen Kaiserreich lagen alle Voraussetzungen für seinen späteren Politik- und Unternehmensstil. In dieser Zeitspanne gelang ihm ein beispielloser Aufstieg an die Spitze des größten deutschen Industrieunternehmens und er legte die Grundsteine seines Medienimperiums. Zwar saß Hugenberg nicht an den Hebeln der Macht. Dennoch war er so in der Lage, mittels bürokratischer Herrschaft seine radikalnationalistischen Positionen im Deutschen Kaiserreich in die Tat umzusetzen. Michael Schellhorn beleuchtet dabei in dieser Arbeit Hugenbergs Methode und seine Überzeugungen. Zugleich beinhaltete diese Zeitspanne aber schon im Kern die Ursachen seines späteren Scheiterns als DNVP-Vorsitzender. Die Arbeit verortet Hugenberg zudem in seinem generationellen Zusammenhang. Er verstand sich als Angehöriger einer "wilhelminischen Generation", die sich - Ansporn und Bürde in gleichem Maße - selbst ermächtigte, das Deutsche Reich zur Weltgeltung zu führen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783525303320
- Editor Bernhard Löffler
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. A.
- Größe H235mm x B160mm x T52mm
- Jahr 2025
- EAN 9783525303320
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-525-30332-0
- Veröffentlichung 14.04.2025
- Titel Alfred Hugenberg
- Autor Michael Schellhorn
- Untertitel »Wilhelminische Generation« und bürokratische Herrschaft im Deutschen Kaiserreich (18651914)
- Gewicht 1233g
- Herausgeber Vandenhoeck + Ruprecht
- Anzahl Seiten 787
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918