Alphabetisierung und Literalisierung in Deutschland in der Frühen Neuzeit

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Details

Dieser Band ist die erste umfassende Aufsatzsammlung zum Stand der Alphabetisierung im frühneuzeitlichen Deutschland. Durch die Einbeziehung der Auswertung von qualitativen Quellen erweitern diese Studien die statistischen Untersuchungen zur Signierfähigkeit um 1800 zur Erforschung von Schriftlichkeit. Durch ihre Analyse der konkreten Aneignungs- und Gebrauchsformen der Schrift im Alltag nehmen sie die private sowie die gesellschaftliche Seite dieser Schriftlichkeit in den Blick. Als Untersuchungen von Schriftlichkeit als sozialer Praxis stellen sie die Entwicklung der Schriftkultur in die enge Wechselwirkung mit zentralen Prozessen der frühneuzeitlichen Geschichte.

Autorentext
Dr. Ernst Hinrichs ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Oldenburg und Leiter des Forschungsinstituts für die Geschichte Preußens e.V. in Berlin.

Inhalt
Inhalt: Hans Erich Bödeker/Ernst Hinrichs, Einleitung. - Andrea Hofmeister, Ländliche Alphabetisierung in Südniedersachsen: >Großraum< Göttingen und nordwestliches Harzvorland. - Norbert Winnige, Alphabetisierung in Althessen. Zum Stand der Signierfähigkeit in Hessen-Kassel um 1800. - Reiner Prass, Preußisch-gewerblicher Vorsprung und katholisch-ländliche Rückständigkeit? Zur Alphabetisierung in Minden-Ravensberg und Corvey-Paderborn. - Jens Riederer, Prämie der Aufklärung. Zum Alphabetisierungsvorsprung im Fürstentum Halberstadt gegenüber der Magdeburger Börde um 1800. - Roland Olthoff, Zum Stand der Signierfähigkeit in Helmstedt und Umgebung zu Beginn des 19. Jahrhunderts. - Susanne Klehn, Alphabetisierung in der Stadt Braunschweig um 1800: Die Magnigemeinde als Stichprobe. - Jürgen Schlumbohm, »zu schreiben und die ganze Beschaffenheit der Sache.« Signierfähigkeit und Schriftgebrauch bei Bauern und Heuerleuten des Kirchspiels Belm, ca. 1770-1840. - Bettina Busch-Geertsema, »Elender als auf dem elendesten Dorfe?« Elementarbildung und Alphabetisierung in Bremen am Beginn des 19. Jahrhunderts. - Jean Luc Le Cam, Schulpflicht, Schulbesuch und Schulnetz im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel im 17. Jahrhundert. - Anne-Kristin Kupke, Elementarschulunterricht in Kursachsen um 1670. - Gisela Teistler, Fibeln als Dokumente für die Entwicklung der Alphabetisierung: ihre Entstehung und Verbreitung bis 1850. - Reinhart Siegert, Zur Alphabetisierung in den deutschen Regionen am Ende des 18. Jahrhunderts. Methodische Überlegungen und inhaltliche Bausteine aus Quellenmaterial der Volksaufklärung. - Alfred Messerli, Literale Normen und Alphabetisierung im 18. und 19. Jahrhundert in der Schweiz. - Karl-Heinz Ziessow, Von Gevatternbriefen, Krötenleber und Gestirnen. Kommunale und literarische Öffentlichkeit in der Biographie ländlicher Schreiber des 18. und 19. Jahrhunderts aus Nordwestdeutschland und Westfalen. - Wolfgang Schmale, Der Januskopf der Alphabetisierung: Kursachsen in der frühen Neuzeit.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Untertitel Wolfenbütteler Studien zur Aufklärung 26
    • Titel Alphabetisierung und Literalisierung in Deutschland in der Frühen Neuzeit
    • Veröffentlichung 09.12.1999
    • ISBN 978-3-484-17526-6
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783484175266
    • Jahr 1999
    • Größe H236mm x B160mm x T25mm
    • Gewicht 708g
    • Herausgeber De Gruyter
    • Anzahl Seiten 366
    • Schöpfer Hans E. Bödeker, Ernst Hinrichs
    • Editor Hans Erich Bödeker, Ernst Hinrichs
    • Auflage Reprint 2012
    • Genre Geisteswissenschaften allgemein
    • Lesemotiv Verstehen
    • GTIN 09783484175266

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