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Als Musik und Kunst dem Bildungstraum(a) erlagen
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Ein Plädoyer für den Abschied vom Bildungshumanismus alter Provenienz
Ist die neuhumanistische Bildung für die Persönlichkeitsbildung relevant? Nein, sagt Norbert Schläbitz. Den Humboldt'schen Bildungshumanismus versteht er nämlich als wirkmächtige Ideologie ohne Realitätsbezug, die zu Ignoranz, Arroganz und Ausgrenzung führt. Am Beispiel der Musikwissenschaft zeigt Schläbitz, wie eine Fachdisziplin der Vorstellung vom Mehrwert der Künste erliegt, an wissenschaftlicher Ungenauigkeit krankt und selbst zur ideologischen Überhöhung ihres Gegenstands beiträgt. Diese Streitschrift beschränkt sich jedoch nicht auf die Kritik, sondern zeigt auch Wege zur Veränderung auf: Schläbitz plädiert für ein transhumanistisches Bildungskonzept, das die Relevanz der Künste für die Persönlichkeitsbildung infrage stellt und den Blick lieber auf das Neue und Fremde richtet.
Autorentext
Prof. Dr. Norbert Schläbitz leitet das Fach Musikpädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Bis 2012 war er dort Geschäftsführender Direktor des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Vom Neuhumanismus als Leitkultur, von der »Wissenschaft« der Musik und von anderen Missverständnissen
- Autor Norbert Schläbitz
- Titel Als Musik und Kunst dem Bildungstraum(a) erlagen
- Veröffentlichung 31.08.2016
- ISBN 978-3-8471-0621-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783847106210
- Jahr 2016
- Größe H236mm x B162mm x T30mm
- Gewicht 728g
- Herausgeber V & R Unipress GmbH
- Anzahl Seiten 419
- Genre Geisteswissenschaften allgemein
- Lesemotiv Verstehen
- GTIN 09783847106210