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Andrea Garbald (18771958)
Details
Als erster Berufsfotograf des Bergells wurde Andrea Garbald auch zum Chronisten des Tals. Dieses Buch präsentiert seine wunderbaren Fotografien und Zeitdokumente zum ersten Mal umfassend.
Eine von Andrea Garbalds Fotografien machte Weltkarriere: das Gruppenbild mit der vollständig versammelten Künstlerfamilie Giacometti. Doch ihr Urheber wurde häufig nicht zur Kenntnis genommen. Als Künstlerfotograf wurde er von seinem Umfeld nicht verstanden, vereinsamte gegen Ende seines Lebens und nach dem Tod geriet sein Schaffen in Vergessenheit.
Dieses Buch zeigt sein aussergewöhnliches fotografisches Werk, erzählt aus seinem Leben und damit auch aus der Geschichte des Bergells. Denn Andrea Garbald verbrachte abgesehen von der Lehre und einem Praktikum in Zürich sein Leben in der elterlichen, von Gottfried Semper erbauten Villa in Castasegna. Von dort aus hielt er Landschaft und Menschen, Ereignisse und Bräuche eindringlich und über einen langen Zeitraum fest. Ein Beispiel für historische Fotografie zwischen künstlerischem Anspruch und akribischer Dokumentation.
Das Buch erscheint zu Ausstellungen im Bündner Kunstmuseum Chur (15. Februar bis 11. Mai 2014) und der Ciäsa Granda in Stampa (1. Juni bis 20. Oktober 2014).
«Das Buch selbst ist eine Augenweide, nicht nur aufgrund der Bildauswahl, welche das Schaffen von Andrea Garbald repräsentativ wiedergibt, sondern auch durch die qualitativ bestechende Druckwiedergabe und die herausragende grafische Gestaltung. Man hat wirklich den Eindruck, die damaligen Tonungstechniken und den reichen Tonwertumfang der Fotos im Original zu sehen, und es darf lobend erwähnt werden, dass die Bilder auf den Doppelseiten so angeordnet sind, dass keine bildwichtigen Teile im Bund verschwinden.» Urs Tillmanns, www.fotointern.ch
«Beat Stutzer ist mit diesem ersten Fotoband über den Fotografen Andrea Garbald eine informative und sorgfältig recherchierte Monografie gelungen, die einfühlsam die Familiengeschichte der Garbalds rekonstruiert und kritisch reflektiert. Die sorgfältige Bildauswahl, die in den nach Bildgenres aufgeteilten Kapiteln als hochwertige Reproduktionen erscheinen, vermittelt einen repräsentativen Überblick über das vielseitige Werk. Man darf gespannt sein, ob weitere Forschung zur Fotografie im Bündnerland auf der wertvollen Grundlage dieses vortrefflich gestalteten Fotobands betrieben wird.» Isabelle Haffter, Fotogeschichte
Autorentext
Beat Stutzer, geboren 1950 in Altdorf, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1980 promovierte er mit einer Dissertation über "Albert Müller (1897 - 1926) und die Künstlergruppe Rot-Blau". Er war wissenschaftlicher Assistent am Kupferstichkabinett der öffentlichen Kunstsammlung Basel sowie Assistent am Lehrstuhl für Moderne Kunst in Basel. Seit 1982 ist er Direktor des Bündner Kunstmuseums Chur, seit 1998 zugleich Konservator des Segantini-Museums in St. Moritz. Er realisierte zahlreiche Ausstellungen zur Kunst des 19. und 20.Jahrhunderts und ist Autor vieler Katalogbeiträge, Aufsätze und Bücher u. a. zu Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini, Alberto und Augusto Giacometti, Albert Müller, Heinrich Danioth, Hannes Vogel, Kurt Sigrist und Pierre Haubensak.
Klappentext
Eine Aufnahme des Bergeller Fotografen Andrea Garbald machte Weltkarriere: das Gruppenbild mit der vollständig versammelten Künstlerfamilie Giacometti. In kaum einer Publikation über Giovanni und Alberto Giacometti fehlt diese Aufnahme, obwohl man ihren Urheber häufig gar nicht zur Kenntnis nahm. Während die Giacomettis zu Ansehen und Ruhm gelangten, scheiterte Garbald. Als Künstlerfotograf wurde er im Tal nicht verstanden, vereinsamte gegen Ende seines Lebens - und nach dem Tod geriet sein Schaffen in Vergessenheit. Andrea Garbald war das erste von drei Kindern des Zolleinnehmers Agostino Garbald und Johanna Gredig, die unter dem Pseudonym Silvia Andrea als Schriftstellerin bekannt wurde. Abgesehen von der Lehre und einem Praktikum in Zürich lebte und arbeitete Garbald als Fotograf in der elterlichen, von Gottfried Semper erbauten Villa in Castasegna. Er hatte hohe künstlerische Ansprüche, wurde aber als erster Berufsfotograf des Bergells auch zum eigentlichen Chronisten des Tals: Als Einziger hielt er Landschaft und Menschen, Ereignisse und Bräuche eindringlich und über einen derart langen Zeitraum fotografisch fest.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch, Italienisch
- Idee von Andrea Garbald
- Gewicht 1392g
- Untertitel Fotograf und Künstler im Bergell
- Autor Beat Stutzer
- Titel Andrea Garbald (18771958)
- Veröffentlichung 14.02.2014
- ISBN 978-3-85881-417-3
- Format Fester Einband
- EAN 9783858814173
- Jahr 2014
- Größe H290mm x B240mm x T26mm
- Herausgeber Scheidegger & Spiess
- Anzahl Seiten 208
- Beiträge von Stephan Kunz, Hans Danuser
- Schöpfer Stephan Kunz, Hans Danuser
- Editor Fondazione Garbald, Bündner Kunstmuseum Chur
- Auflage 1. A.
- Genre Fotografie, Film & TV
- Lesemotiv Entdecken
- GTIN 09783858814173