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Armut und Strafe
Details
Frank Wilde untersucht die Frage, inwieweit Armut bei strafrechtlichen Sanktionen zu einer Benachteiligung führt. Am Beispiel der Geldstrafe kommt er zum Ergebnis, dass eine strafverschärfende Wirkung von Armut festzustellen ist. Die Geldstrafe kann häufig bei einkommensarmen Personen nicht vollstreckt werden. Sie führt dann zur Inhaftierung und Armut wirkt so strafverschärfend. Als Lösung für dieses Problem ist unter Beteiligung der Sozialen Arbeit die Möglichkeit eingeführt worden, die Strafe durch gemeinnützige Arbeit abzuarbeiten. Der Autor stellt die These auf, dass es damit nicht gelungen ist, die strafverschärfende Wirkung von Armut zu beheben, sondern stattdessen mit der Einführung einer Arbeitsstrafe für Arme eine neue Form der Diskriminierung geschaffen wurde.
Autorentext
Dr. Frank Wilde arbeitet in der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe in Berlin und ist dort Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen.
Inhalt
Der strafrechtliche Diskurs um die Bestrafung der Armen mittels Geld- und Arbeitsstrafe.- Die Einführung der freien, gemeinnützigen Arbeit in der Rechtspraxis.- Arbeit statt Strafe oder Arbeit als Strafe?.- Kriminalpolitische Konsequenzen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658114855
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. Aufl. 2016
- Größe H210mm x B148mm x T23mm
- Jahr 2015
- EAN 9783658114855
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-11485-5
- Titel Armut und Strafe
- Autor Frank Wilde
- Untertitel Zur strafverschärfenden Wirkung von Armut im deutschen Strafrecht
- Gewicht 541g
- Herausgeber Springer Gabler
- Anzahl Seiten 408
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Soziologie