Atorvastatin und Neuroprotektion

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Details

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe lipidsenkender Medikamente, die über eine Hemmung der ß-HMG-CoA-Reduktase wirken und daher zur Therapie der Hypercholesterinämie und der koronaren Herzkrankheit indiziert sind. In zahlreichen klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass unter Statinmedikation ebenfalls die Schlaganfallinzidenz gesenkt wird und durch Statinvorbehandlung die klinischen Auswirkungen des Schlaganfalls gemildert werden. Dies ist umso erstaunlicher, als ein hoher Cholesterinspiegel als Risikofaktor für den ischämischen Schlaganfall gar nicht als etabliert anzusehen ist, sondern kontrovers diskutiert wird. In zahlreichen experimentellen Studien zeigt sich aber, dass die durch Statine vermittelten Wirkungen vielfach auf cholesterin-unabhängigen Mechanismen beruhen. Diese sogenannten pleiotropen Effekte umfassen vasodilatative, antiinflammatorische, antithrombotische und antioxidative Mechanismen. Gegenstand dieser Arbeit ist es, unabhängig von vaskulär vermittelten Komponenten die direkte Neuroprotektion eines Statins in neuronalen Zellkulturen zu untersuchen.

Autorentext

wurde in Berlin geboren und studierte Medizin an der Charité, wo er sich früh erfolgreich neurowissenschaftlich engagierte. Seine klinische Tätigkeit in der Neurologie führte ihn nach Berlin und als research fellow nach Sydney. Aktuell arbeitet und forscht er auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen.


Klappentext

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe lipidsenkender Medikamente, die über eine Hemmung der ß-HMG-CoA-Reduktase wirken und daher zur Therapie der Hypercholesterinämie und der koronaren Herzkrankheit indiziert sind. In zahlreichen klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass unter Statinmedikation ebenfalls die Schlaganfallinzidenz gesenkt wird und durch Statinvorbehandlung die klinischen Auswirkungen des Schlaganfalls gemildert werden. Dies ist umso erstaunlicher, als ein hoher Cholesterinspiegel als Risikofaktor für den ischämischen Schlaganfall gar nicht als etabliert anzusehen ist, sondern kontrovers diskutiert wird. In zahlreichen experimentellen Studien zeigt sich aber, dass die durch Statine vermittelten Wirkungen vielfach auf cholesterin-unabhängigen Mechanismen beruhen. Diese sogenannten pleiotropen Effekte umfassen vasodilatative, antiinflammatorische, antithrombotische und antioxidative Mechanismen. Gegenstand dieser Arbeit ist es, unabhängig von vaskulär vermittelten Komponenten die direkte Neuroprotektion eines Statins in neuronalen Zellkulturen zu untersuchen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783838135687
    • Sprache Deutsch
    • Größe H220mm x B150mm x T6mm
    • Jahr 2012
    • EAN 9783838135687
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-8381-3568-7
    • Veröffentlichung 22.11.2012
    • Titel Atorvastatin und Neuroprotektion
    • Autor Florin Gandor
    • Untertitel Beobachtungen bei Glutamat-induzierter Exzitotoxizitt in primren kortikalen Neuronen
    • Gewicht 155g
    • Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
    • Anzahl Seiten 92
    • Genre Nichtklinische Fächer

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