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Auf den Spuren der Arbeitstiere
Details
Die Arbeitstiere in unseren Breitengraden Pferde, Esel, Maultiere, Hunde und Rinder waren auf dem Land und in den grösser werdenden Städten allgegenwärtig. Sie waren in der untersuchten Zeit wichtige Teile des sozialen Lebens und hinterliessen Spuren in der Gesellschaft, in der von und mit ihnen geschaffenen Welt sowie in den Archiven. Aus ihren produktiven Potenzialen und aus den Bedingungen ihrer Reproduktion ergaben sich bestimmte Lebensformen, Wirtschaftsweisen und Raumordnungen. Das facettenreiche gemeinsame Leben der Menschen und ihrer Arbeitstiere sowie der von ihnen geteilte Raum sind bis anhin erst in Ansätzen als eine gemeinsame Geschichte wahrgenommen und geschrieben worden. Der Autor folgt den sozial-, agrar-, wirtschafts-, verkehrs- und kulturgeschichtlichen Fährten der Arbeitstiere durch die Gesellschaft. Auf diesen treffen wir nicht nur Tiere und Menschen an, sondern mit den mensch-tierlichen Gespannen jene Form der Kooperation, in der das Handeln und das Wirken beider zu einem vielfach evidenten Dritten wurde. Die damit verbundenen Fragen nach Vernunft, Intelligenz, Willen und nach Handlungsoder Wirkmacht der Tiere sind nicht neu. Sie haben die sich mit Tieren befassenden Akteur:innen seit je umgetrieben. Die Spuren fuhren weg vom gewöhnlich unterstellten Natur-Kultur- oder vom Subjekt-Objekt- Gegensatz und weg von den Prämissen der sogenannten anthropologischen Differenz in eine Welt, in der Menschen und Tiere nah miteinander verbunden waren und mehr voneinander wussten.
Autorentext
Dr. phil., Historiker, Archiv fur Agrargeschichte, Universität Bern, ViaStoria, Stiftung fur Verkehrsgeschichte. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Agrar- und Verkehrsgeschichte, historische Raum- und Mobilitätsforschung.
Klappentext
Die Arbeitstiere - in unseren Breitengraden Pferde, Esel, Maultiere, Hunde und Rinder - waren auf dem Land und in den grösser werdenden Städten allgegenwärtig. Sie waren in der untersuchten Zeit wichtige Teile des sozialen Lebens und hinterliessen Spuren in der Gesellschaft, in der von und mit ihnen geschaffenen Welt sowie in den Archiven. Aus ihren produktiven Potenzialen und aus den Bedingungen ihrer Reproduktion ergaben sich bestimmte Lebensformen, Wirtschaftsweisen und Raumordnungen. Das facettenreiche gemeinsame Leben der Menschen und ihrer Arbeitstiere sowie der von ihnen geteilte Raum sind bis anhin erst in Ansätzen als eine gemeinsame Geschichte wahrgenommen und geschrieben worden. Der Autor folgt den sozial-, agrar-, wirtschafts-, verkehrs- und kulturgeschichtlichen Fährten der Arbeitstiere durch die Gesellschaft. Auf diesen treffen wir nicht nur Tiere und Menschen an, sondern mit den mensch-tierlichen Gespannen jene Form der Kooperation, in der das Handeln und das Wirken beider zu einem vielfach evidenten Dritten wurde. Die damit verbundenen Fragen nach Vernunft, Intelligenz, Willen und nach Handlungsoder Wirkmacht der Tiere sind nicht neu. Sie haben die sich mit Tieren befassenden Akteur:innen seit je umgetrieben. Die Spuren führen weg vom gewöhnlich unterstellten Natur-Kultur- oder vom Subjekt-Objekt- Gegensatz und weg von den Prämissen der sogenannten anthropologischen Differenz in eine Welt, in der Menschen und Tiere nah miteinander verbunden waren und mehr voneinander wussten.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034017640
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. A.
- Größe H160mm x B240mm x T24mm
- Jahr 2024
- EAN 9783034017640
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-0340-1764-0
- Veröffentlichung 07.06.2024
- Titel Auf den Spuren der Arbeitstiere
- Autor Hans-Ulrich Schiedt
- Untertitel Eine gemeinsame Geschichte vom ausgehenden 18. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts
- Gewicht 782g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 350
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918