Aufklärung als Flaschenpost oder Anthropologie der Gegenwart

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In den gegenwärtigen Verhältnissen liegt ein
Zwangspotential, dass uns als Subjekte hervorgebracht
hat und nur bedingt hintergehbar ist. Auf die Frage, Wie ist Kritik der Aufklärung,wie Kritik und wie
Aufklärung heute möglich? , ist die Antwort der
Kritischen Theorie: Verborgen zu bleiben , während
man sich klar macht, dass man durch die Aufklärung
verblendet ist.
Hat man dies durchschaut, könne man lernen sich durch
verschwiegenen Nonkonformismus zu wehren.
Foucault antwortet in Anerkennung des Zwangspotentiales der historischen Aufklärung.
Diese gilt ihm als vergangenes Denksystem.
Genealogisch hinter sie zurückzugehend kann das
heutige Zwangssystem , seine Mechanismen und
Funktionsweisen offenlegen und helfen in unseren
Praktiken des Selbst ein wenig mehr an Autonomie zu
gewinnen und nicht dermaßen regiert zu werden.
Als Antwort also:
Es gibt zwei Wege der Kritik der Aufklärung heute.
Kritik zu üben, einzuüben und entweder versteckt
weiterzugeben und zu lehren als immanent-impliziten
Nonkonformismus, wie es Adorno und Horkheimer
vorschlagen, oder aber für sich und bei sich ein
wenig Autonomie genealogisch zu entdecken und
auszuleben, wie es Foucault vornimmt.

Autorentext

Alexander Stingl, hat 2008 in Soziologie and der FAUErlangen-Nürnberg promoviert. Er ist heute im Bereich der ScienceStudies tätig. Neben Aufträgen als Übersetzer undWissenschaftsautor forscht er über die Geschichte der Lebens- undKognitionswissenschaften und über medizinische Anthropologiemoderner Verhaltensstörungen wie ADHD.


Klappentext

In den gegenwärtigen Verhältnissen liegt einZwangspotential, dass uns als Subjekte hervorgebrachthat und nur bedingt hintergehbar ist. Auf die Frage,"Wie ist Kritik der Aufklärung,wie Kritik und wieAufklärung heute möglich?", ist die Antwort derKritischen Theorie: "Verborgen zu bleiben", währendman sich klar macht, dass man durch die Aufklärungverblendet ist.Hat man dies durchschaut, könne man lernen sich durchverschwiegenen Nonkonformismus zu wehren.Foucault antwortet in Anerkennung des"Zwangspotentiales" der historischen Aufklärung.Diese gilt ihm als vergangenes Denksystem.Genealogisch hinter sie zurückzugehend kann dasheutige "Zwangssystem", seine Mechanismen undFunktionsweisen offenlegen und helfen in unserenPraktiken des Selbst ein wenig mehr an Autonomie zugewinnen und "nicht dermaßen regiert zu werden." Als Antwort also: Es gibt zwei Wege der Kritik der Aufklärung heute.Kritik zu üben, einzuüben und entweder verstecktweiterzugeben und zu lehren als immanent-implizitenNonkonformismus, wie es Adorno und Horkheimervorschlagen, oder aber für sich und bei sich einwenig Autonomie genealogisch zu entdecken und auszuleben, wie es Foucault vornimmt.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783639126792
    • Sprache Deutsch
    • Größe H220mm x B150mm x T16mm
    • Jahr 2009
    • EAN 9783639126792
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-639-12679-2
    • Titel Aufklärung als Flaschenpost oder Anthropologie der Gegenwart
    • Autor Alexander Stingl
    • Untertitel Horkheimers und Adornos Immanente Kritik undFoucaults Interpretative Analytik
    • Gewicht 403g
    • Herausgeber VDM Verlag
    • Anzahl Seiten 260
    • Genre Kulturgeschichte

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