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Bewährung durch Unterwerfung
Details
Freizeitliches Marathonlaufen von einer strukturell masochistischen Kompensationspraxis, die für eine wachsende Lust an Unterwerfung in der Gegenwartsgesellschaft steht.
Galt der freizeitliche Marathonlauf vor einigen Jahrzehnten noch als exotische und unvernünftige Angelegenheit, die kaum gesellschaftliche Anerkennung fand, so ist er inzwischen zum Sport der »vernünftigen Leute« und »gesellschaftlichen Leistungsträger« avanciert. Wie lässt sich das erklären? Roman Felde argumentiert, dass freizeitliches Marathonlaufen kein Sport ist, sondern als eine strukturell masochistische Kompensationspraxis verstanden werden kann. Als solche entspricht sie im Kern dem Muster einer Bewährung durch Unterwerfung und ist ursächlich eng mit den Strukturen moderner Erwerbsarbeit verknüpft.
Autorentext
Roman Felde, geb. 1988, ist Soziologe und seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück. Seine Forschungsschwerpunkte sind Freizeitsport sowie Arbeit und qualitative Methoden der Sozialforschung, insbesondere die objektive Hermeneutik.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783837676099
- Anzahl Seiten 432
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Leichtathletik & Turnen
- Herausgeber Transcript Verlag
- Gewicht 688g
- Größe H221mm x B145mm x T35mm
- Jahr 2025
- EAN 9783837676099
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-8376-7609-9
- Veröffentlichung 30.04.2025
- Titel Bewährung durch Unterwerfung
- Autor Roman Felde
- Untertitel Zu einem regressiv-modernen Bewährungstypus am Beispiel des nicht-sportlichen Marathonlaufs
- Sprache Deutsch