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Bildlichkeit als Potential in Konstellationen
Details
Die Gastprofessur für Germanische Philologie an der Universität Freiburg, Schweiz ist mit dem Namen Wolfgang Stammler verbunden, der von 1951 1957 den Freiburger Lehrstuhl seines Faches innehatte und von hier aus unter anderem seine Deutsche Philologie im Aufriß' erscheinen ließ. Die Veranstaltungen im Rahmen der Gastprofessur sind der von den Brüdern Grimm begründeten und von Wolfgang Stammler erneuerten weiten Auffassung des Faches als Wissenschaft von den Zeugnissen der mittelalterlichen Kultur in deutscher Sprache und ihrem materiellen und geistigen Umfeld verpflichtet. Die Gastprofessur umfasst Vorlesungen oder Blockseminare, in denen ein Hauptarbeitsgebiet des Gastes in seiner Bedeutung für die Integration mediävistischer Themen und Disziplinen vorgestellt wird. Die Veranstaltungen fügen sich ein in die Arbeit des Mediävistischen Institutes der Universität Freiburg, das deshalb die Eröffnungsvorträge der Gastprofessoren in dieser Reihe herausgibt.
Im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit wird hier erprobt, wie einzelne Bestandteile in Wort-Bild-Kombinationen inhaltliche Potentiale unterschiedlicher antiker und mittelalterlicher Traditionen in neue Kontexte vermitteln und mit welchen Auswirkungen sie sich mit anderen Bildlichkeitselementen zu größeren bildlichen oder verbalen Konstellationen erweitern. Bei derartigen Prozessen können sich alte Bedeutungen wandeln und neue Aussagemöglichkeiten gewonnen werden, etwa in Bildkomplexen des Fortunarades, des christlichen Ritters und des Schiffs des Staats oder der Kirche. Die Wirkung der Veränderungen ist vom Stand des Wissens und der Erwartungen auf Seiten des Publikums abhängig und damit situationsbedingt. Die Plausibilität der jeweiligen Neuerung lässt sich besonders dort gut beobachten, wo die Steuerung der Rezeption wenig oder gar nicht über einen weitläufigen Werkkontext oder mit Hilfe der Autorität eines bekannten Verfassers erfolgt. Daher bilden illustrierten Flugblätter und Embleme die Basis dieser Untersuchung.
Autorentext
Wolfgang Harms, Ludwig-Maximilians-Universität München.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Bildlichkeit als Potential in Konstellationen
- Veröffentlichung 27.02.2007
- ISBN 978-3-11-019443-2
- Format Fester Einband
- EAN 9783110194432
- Jahr 2007
- Größe H236mm x B160mm x T10mm
- Autor Wolfgang Harms
- Untertitel Text und Bild zwischen autorisierenden Traditionen und aktuellen Intentionen (15. bis 17. Jahrhundert)
- Gewicht 289g
- Auflage 07001 A. 1. Auflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 77
- Herausgeber De Gruyter
- GTIN 09783110194432