Bioartifizielles Herzgewebe aus parthenogenetischen Stammzellen

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Details

In Deutschland sind mehr als 50% aller Todesfälle auf ein Versagen der Herzfunktion zurückzuführen. Bisherige pharmakologische Therapieformen erlauben keine echte Heilung eines myokardialen Gewebes, und Organtransplantate stehen nur begrenzt zur Verfügung. Die hohe Mortalitätsrate impliziert die Notwendigkeit neuer innovativer Therapieformen. Zell-/Gewebeersatz-basierte Regenerationsansätze zeigen in diesem Zusammenhang erste viel versprechende Ergebnisse. Entscheidend für die Weiterentwicklung in Richtung einer klinischen Applikation ist vermutlich die Identifikation und Anwendung von nicht-embryonalen sowie immunologisch verträglichen Zellen. Parthenogenetische Stammzellen (PS-Zellen) eignen sich möglicherweise zur Realisierung kardialer Gewebeersatztherapien, da diese ohne genetische Modifikation oder Tötung lebensfähiger Embryonen gewonnen werden können und darüber hinaus genomisch weniger Komplex als biparentale Stammzellen sind. Im Rahmen diese Arbeit konnte gezeigt werden, dass PS-Zellen in der Tat zu funktionellen Myozyten in vitro und in vivo differenzieren können und dass kardiomyogene PS-Zell-Derivate genutzt werden können, um künstliches Herzgewebe zu generieren.

Autorentext

Peter Christalla, Jahrgang 1979, ist Molekularbiologe und hat am Institut für Exp. und Klin. Pharmakologie Hamburg im Juni 2010 mit dem Schwerpunkt "kardiales Tissue Engineering" promoviert. Nach Tätigkeit als Arbeitsgruppenleiter in der Abteilung Pharmakologie der Universitätsmedizin Göttingen ist er zurzeit in die Industrie tätig.


Klappentext

In Deutschland sind mehr als 50% aller Todesfälle auf ein Versagen der Herzfunktion zurückzuführen. Bisherige pharmakologische Therapieformen erlauben keine echte Heilung eines myokardialen Gewebes, und Organtransplantate stehen nur begrenzt zur Verfügung. Die hohe Mortalitätsrate impliziert die Notwendigkeit neuer innovativer Therapieformen. Zell-/Gewebeersatz-basierte Regenerationsansätze zeigen in diesem Zusammenhang erste viel versprechende Ergebnisse. Entscheidend für die Weiterentwicklung in Richtung einer klinischen Applikation ist vermutlich die Identifikation und Anwendung von nicht-embryonalen sowie immunologisch verträglichen Zellen. Parthenogenetische Stammzellen (PS-Zellen) eignen sich möglicherweise zur Realisierung kardialer Gewebeersatztherapien, da diese ohne genetische Modifikation oder Tötung lebensfähiger Embryonen gewonnen werden können und darüber hinaus genomisch weniger Komplex als biparentale Stammzellen sind. Im Rahmen diese Arbeit konnte gezeigt werden, dass PS-Zellen in der Tat zu funktionellen Myozyten in vitro und in vivo differenzieren können und dass kardiomyogene PS-Zell-Derivate genutzt werden können, um künstliches Herzgewebe zu generieren.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Titel Bioartifizielles Herzgewebe aus parthenogenetischen Stammzellen
    • Veröffentlichung 05.09.2011
    • ISBN 978-3-8381-2772-9
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783838127729
    • Jahr 2011
    • Größe H220mm x B150mm x T11mm
    • Autor Peter Christalla
    • Untertitel Identifizierung einer neuartigen Zellquelle fr die kardiale Gewebeersatztherapie
    • Genre Naturwissenschaften allgemein
    • Anzahl Seiten 172
    • Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
    • Gewicht 274g
    • GTIN 09783838127729

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