Biographische Sozialisation

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Details

Biographie entsteht aus der subjektiven Verarbeitung von gesellschaftlichen Gelegenheiten und Anforderungen in verschiedenen Lebensphasen, ein Prozess, bei dem einerseits auf Lebenserfahrungen zurückgegriffen werden kann und in dem andererseits fortwährend Lebenserfahrungen gemacht, modifiziert und generiert werden. In diesem Prozess wird die Biographie zur Sozialisationsinstanz. Die subjektive Ausformung der Biographie oder auch der Lebensgeschichte und die soziale Struktur des Lebensverlaufs sind in der Realität ein nicht zu trennender Prozess, konzeptionell jedoch sind es unterschiedliche Gegenstandsbereiche mit sehr unterschiedlichen Sozialisationsverläufen. In diesem Buch wir die Frage der biographischen Sozialisation aus soziologischer, psychologischer und psychoanalytischer Sicht diskutiert.

Autorentext
Erika M. Hoerning ist Privatdozentin an der Freien Universität Berlin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin.

Inhalt

Frontmatter -- Inhalt -- Vorbemerkungen und Dank der Herausgeberin -- Biographische Sozialisation. Theoretische und forschungspraktische Verankerung Eine Einleitung zu den Beiträgen -- Autobiographien: Soziologie der Soziologen -- Entwöhnung von der Lebensgeschichte. Muster biographischer Selbstreflexion in 'Ulysses' und 'Manhattan Transfer' -- Die biographische Illusion -- Wie man ein neuer Mensch wird, oder: Die Logik der Bekehrung -- Psychoanalytische Überlegungen zur biographischen Sozialisation -- Gatekeeping im Lebensverlauf - Wer wacht an Statuspassagen? Ein forschungspragmatischer Vorschlag, vier Typen von Gatekeeping aufeinander zu beziehen -- Biographische Sozialisation und narrative Kompetenz. Implikationen und Voraussetzungen lebensgeschichtlichen Denkens in der Sicht einer narrativen Psychologie -- Selbstsozialisation im Lebenslauf. Umrisse einer Theorie biographischen Handelns -- Zur Konzeptualisierung des Verhältnisses von externen und internen Bedingungen im Prozeß lebenslanger Sozialisation -- Alfred Schütz und die Entdeckung der Erfahrungsbiographie. Phänomenologische und strukturgenetische Überlegungen zur biographischen Sozialisation -- Melancholie der Identität und dezentrierte biographische Selbstbeschreibung. Anmerkungen zu einem langen Abschied aus der selbstverschuldeten Zentriertheit des Subjekts -- Die biographische Konstruktion der Wirklichkeit. Überlegungen zur Biographizität des Sozialen -- Soziologie der Emotionen. Struktur - Norm - Individuum -- Das Erwachen des politischen Bewußtseins. Eine Fallstudie -- Nationale Identität als existentielle Entscheidung. Frauen in der DDR -- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren -- Backmatter

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783828201347
    • Editor Erika M Hoerning
    • Schöpfer Erika M. Hoerning
    • Sprache Deutsch
    • Auflage Reprint 2016
    • Größe H236mm x B160mm x T25mm
    • Jahr 2000
    • EAN 9783828201347
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-8282-0134-7
    • Veröffentlichung 01.06.2000
    • Titel Biographische Sozialisation
    • Autor Peter Alhei , Molly Andrews , Johann Behrens
    • Untertitel Der Mensch als soziales und personales Wesen 17
    • Gewicht 690g
    • Herausgeber De Gruyter Oldenbourg
    • Anzahl Seiten 346
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Medienwissenschaft

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