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Chruschtschows Westpolitik 1955 bis 1964 / Anfangsjahre der Berlin-Krise (Herbst 1958 bis Herbst 1960)
Details
Die hier erstmals veröffentlichten geheimen Gespräche, Beratungen und Notizen Chruschtschows in der ersten Phase der von ihm initiierten Berlin-Krise zeigen einen von persönlichen Vorstellungen und starken Emotionen bestimmten Politiker, der auf unbedingte Konfrontation zum Westen setzt. Entgegen allen Bedenken verlangt er von den Westmächten die Preisgabe West-Berlins in der Erwartung, damit zugleich die NATO zu "ruinieren". Diese politische Kapitulation glaubt er mit der Androhung des Nuklearkrieges durchsetzen zu können. Als die Gegenseite unter Führung der USA nicht nachgibt, zeigt es sich, dass er nicht bereit ist, mit seiner Drohung Ernst zu machen. Da er - zur Enttäuschung Ulbrichts - zugleich jeden Kompromiss ablehnt, der ihm eine bessere Position für künftige Auseinandersetzungen verschafft hätte, bleiben alle Anstrengungen ohne Ergebnis, und Chruschtschow hofft auf eine Entscheidung der Krise in seinem Sinne, wenn ab 1961 ein neuer Mann in den USA das Sagen hat.
Autorentext
Gerhard Wettig, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Gerhard Wettig
- Titel Chruschtschows Westpolitik 1955 bis 1964 / Anfangsjahre der Berlin-Krise (Herbst 1958 bis Herbst 1960)
- Veröffentlichung 13.03.2015
- ISBN 978-3-11-041238-3
- Format Fester Einband
- EAN 9783110412383
- Jahr 2015
- Größe H241mm x B159mm x T37mm
- Untertitel Chruschtschows Westpolitik 1955 bis 1964 Bd 2, Gespräche, Aufzeichnungen und Ste
- Auflage 15001 A. 1. Auflage
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 570
- Herausgeber De Gruyter Oldenbourg
- Gewicht 1021g
- GTIN 09783110412383