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Das emanzipierte Selbstporträt
Details
Die Genderforschung entdeckte die italienische
Malerin Artemisia
Gentileschi (1597 1653) als Vorzeigefeministin in den
1960er Jahren vor allem deshalb, weil ihr Zeichenlehrer Agostino
Tassi sie
vergewaltigt und sie dieses traumatische Erlebnis in
heroischen
Frauenbildern verarbeitet haben soll. Aber war sie
wirklich eine
Märtyrerin? Artemisia Gentileschi gehörte einem
Jahrhundert an, das
von Reformation und Gegenreformation geprägt war und
neue
Themen in der Kunst und vor allem Künstlerinnen
hervorbrachte. Sie
stellten sich fast immer in Selbstporträts dar,
verfolgten damit aber
einen anderen Zweck als ihre männlichen Kollegen. Im
vorliegenden
Buch wird das erst 1998 auf dem Kunstmarkt wieder
aufgetauchte
Gemälde »Selbstporträt als Lautenspielerin« (um
1615-17) näher
untersucht. Dieses mit Erotik aufgeladene Selbstbildnis
unterscheidet sich deutlich von ihren anderen
Arbeiten, zum Beispiel
hinsichtlich der musikalischen Bildmotive. Ferner
gibt das Buch
einen Ausblick auf das weibliche Selbstporträt nach
ihrer Epoche.
Das Buch richtet sich an Kunsthistoriker, Historiker,
Genderforscher
und Musikwissenschaftler.
Autorentext
Nadja Henle M.A.: Studium der Kunstgeschichte, ItalienischenPhilologie und Psychologie in München und Florenz. Ausstellungskoordinatorin im Museum Villa Stuck, München.
Klappentext
Die Genderforschung entdeckte die italienischeMalerin Artemisia Gentileschi (1597-1653) als Vorzeigefeministin in den1960er Jahren - vor allem deshalb, weil ihr Zeichenlehrer AgostinoTassi sie vergewaltigt und sie dieses traumatische Erlebnis inheroischen Frauenbildern verarbeitet haben soll. Aber war siewirklich eine Märtyrerin? Artemisia Gentileschi gehörte einemJahrhundert an, das von Reformation und Gegenreformation geprägt war undneue Themen in der Kunst und vor allem Künstlerinnenhervorbrachte. Sie stellten sich fast immer in Selbstporträts dar,verfolgten damit aber einen anderen Zweck als ihre männlichen Kollegen. Imvorliegenden Buch wird das erst 1998 auf dem Kunstmarkt wiederaufgetauchte Gemälde »Selbstporträt als Lautenspielerin« (um1615-17) näher untersucht. Dieses mit Erotik aufgeladene Selbstbildnis unterscheidet sich deutlich von ihren anderenArbeiten, zum Beispiel hinsichtlich der musikalischen Bildmotive. Fernergibt das Buch einen Ausblick auf das weibliche Selbstporträt nachihrer Epoche.Das Buch richtet sich an Kunsthistoriker, Historiker,Genderforscher und Musikwissenschaftler.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639122794
- Sprache Deutsch
- Größe H221mm x B151mm x T12mm
- Jahr 2009
- EAN 9783639122794
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-639-12279-4
- Titel Das emanzipierte Selbstporträt
- Autor Nadja Henle
- Untertitel Musik und Erotik in den Werken Artemisia Gentileschis
- Gewicht 175g
- Herausgeber VDM Verlag
- Anzahl Seiten 104
- Genre Epochen- & Kunstgeschichte