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Das erste amerikanische Bild
Details
Wann entsteht die Vorstellung einer eigenständigen (nord-)amerikanischen Malerei und wie kann eine solche aussehen? Der in Boston geborene Maler John Singleton Copley fertigt 1765 ein Gemälde für die Ausstellung der Society of Artists of Great Britain in London, ohne bis dahin den amerikanischen Kontinent jemals verlassen zu haben. Das Bild lässt er aufwendig verschiffen und initiiert so eine transatlantische Sendung, die reich an Implikationen ist.
Dieses Buch argumentiert, dass in der Mikrohistorie dieses Ausstellungsbeitrags ein Moment lokalisierbar ist, bei dem erstmals eine amerikanische Malereitradition behauptet und bildimmanent verhandelt wird. Zudem geht es um die Rekonstruktion historischer Leseweisen von Kunst an einem Ort, der weder über ausreichend Anschauungsmaterial noch über eine anderweitig an europäischen Maßstäben geschulte Ausbildung verfügt. Léa Kuhn vermag zu zeigen, wie aus einer lokal geprägten Lektüre kanonischer Kunsttheorie eine fiktive Kunst-Geschichte erwächst.
Autorentext
Léa Kuhn studierte Kunstgeschichte, Soziologie und Literaturwissenschaft in München, Karlsruhe und Zürich. Ihr Dissertationsprojekt widmet sich Fragen von Kunst und Geografie um 1800.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783037343753
- Sprache Deutsch
- Größe H205mm x B136mm x T20mm
- Jahr 2013
- EAN 9783037343753
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-03734-375-3
- Veröffentlichung 31.08.2013
- Titel Das erste amerikanische Bild
- Autor Léa Kuhn
- Untertitel John Singleton Copley und die Anfangsnarrative nationaler Kunst
- Gewicht 486g
- Herausgeber Diaphanes Verlag
- Anzahl Seiten 256
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Epochen- & Kunstgeschichte
- Auflage 29.04.2013