Das Gericht des gelobten Rechtsstaates

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Details

Darauf zu bestehen, dass Wahrheiten - die man nicht mag -, nicht zu veröffentlichen sind, ist gefährlich für die Demokratie.

Als ich im August 1991 als Vertriebener nach Deutschland kam, ließ ich politische Anfeindungen, Ungerechtigkeiten und Demütigungen, die ich in meiner Heimat erfahren musste, hinter mir. Hier in meiner "neuen Heimat" würde es mir besser ergehen - so dachte ich...
Ich komme in einen Rechtsstaat, in dem die "Würde des Menschen" als unantastbar gilt, wie es Artikel 1 des Grundgesetzes aussagt und in dem alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Damals war ich von diesen Vorstellungen überzeugt, geriet jedoch im Verlauf meines Lebens in diesem Staat in einigen Fällen in starke Zweifel und wurde dadurch auch sehr enttäuscht.
Die Erlebnisse, die diese Zweifel und Enttäuschungen verursachten, habe ich in vier Tatsachenberichten festgehalten, die in diesem Band zusammengestellt wurden.
Einmal handelt es sich um die schrecklichen Erlebnisse bei der Geburt meines Sohnes. Mein inzwischen 6-jähriger Sohn leidet noch heute unter den Nachwirkungen der Fehler, die in der Klinik gemacht wurden, die jedoch keiner der Beteiligten je zugeben würde.
Erschreckend war für mich auch, welchem Stress Kinder, im Alter von 4-jahren, in diesem Land ausgesetzt werden, bevor sie Schule und Unterricht kennenlernen konnten. Bei Kindern, die sehr wohl mit der deutschen Sprache vertraut sind, wird der sog. "Sprachstand" (Deutschsprachkurs) überprüft. Die noch nicht schulpflichtigen Kinder werden somit einer Prüfungssituation ausgesetzt, der sie möglicherweise psychisch überhaupt nicht gewachsen sind.
In dem 3. Teil des Buches geht es darum, aufzuzeigen, wie schwer bzw. unmöglich es sein kann, berechtigte Forderungen vor einem deutschen Gericht einzuklagen. Ich habe den ganzen Prozessverlauf mit den erforderlichen Hintergrundinformationen zusammengestellt, so dass der Leser einen umfassenden Eindruck gewinnen kann.
Darauf zu bestehen, dass Wahrheiten - die man nicht mag -, nicht zu veröffentlichen sind, ist gefährlich für die Demokratie.

Autorentext
Shabanaj, Arber
Der Wert eines literarischen Werkes ist nicht nur durch den Umgang mit der verfassten Sprache zu bemessen - ein Gedanke, den zahlreichen Autoren auf dem deutschen Markt durchaus nochmal aufgreifen sollten. Die deutsche Sprache zu erlernen und poetisch klingen zu lassen, dies ist nicht nur für deutsche Muttersprachler eine lebenslange Übung. Wie gut ist sie dagegen Arber Shabanaj gelungen, der - aus Albanien stammend -, erst mit knapp 22 Jahren nach Deutschland gekommen ist? Das können Sie in meinen vor kurzem erschienen Bänden "Das Haus ohne Spiegel", "Haus, wo sind deine Spiegel?", "Jumbiter a Zotti", "Das Gericht des gelobten Rechtsstaates", "Der Metabolismus des gelobten Rechtsstaates", "Die Glocken der Stille", "Schuhe der Scham" und "Exkursion der Lyrik" erlesen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Autor Arber Shabanaj
    • Titel Das Gericht des gelobten Rechtsstaates
    • Format Biografien
    • EAN 9783748521105
    • Größe H13mm x B205mm x T135mm
    • Untertitel Sachbuch / Tatsachenberichte
    • Gewicht 268g
    • Auflage 12. Aufl.
    • Genre Romanhafte Biografien
    • Anzahl Seiten 228
    • Herausgeber epubli
    • GTIN 09783748521105

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