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Das Geschlecht bin ich
Details
Anhand von schulischen Geschlechtertauschritualen zeichnet die empirische Studie diskursive Mechanismen nach, durch die junge Menschen im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Ordnungen und individuellen Aushandlungen zu vergeschlechtlichten Subjekten werden. Unter Rückgriff auf gesellschaftstheoretische und heteronormativitätskritische Ansätze und mit dem Begriff der geschlechtlichen Selbstregulierung veranschaulicht die Autorin, wie neoliberale Logiken in Subjektivierungsprozessen zur Reproduktion gesellschaftlicher Macht- und Ungleichheitsverhältnisse beitragen. Zugleich deckt sie auf, wo diese Verhältnisse brüchig und Handlungsräume erweitert werden, und macht damit verbundene Ambivalenzen und Widersprüche rund um geschlechtliche Selbstverhältnisse sichtbar.
Autorentext
Judith Conrads, Soziologin, forscht und lehrt zum Schnittfeld von Gesellschaft, Geschlecht, Macht und Ungleichheiten und ist derzeit in der Forschungsstelle Geschlechterforschung der Universität Osnabrück tätig.
Inhalt
Einleitung.- Perspektiven auf Geschlecht in der sozialwissenschaftlichen Forschung.- Theoretische Einbettung: poststrukturalistische Perspektiven auf Geschlecht und Subjektwerdung.- Methodologische Rahmung und methodisches Vorgehen.- Analytische Darstellung der Ergebnisse.- Diskussion der Ergebnisse: Vergeschlechtlichte Subjektivierung als geschlechtliche Selbstregulierung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658308902
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. Aufl. 2020
- Größe H210mm x B148mm x T15mm
- Jahr 2020
- EAN 9783658308902
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-30890-2
- Veröffentlichung 15.08.2020
- Titel Das Geschlecht bin ich
- Autor Judith Conrads
- Untertitel Vergeschlechtlichte Subjektwerdung Jugendlicher
- Gewicht 351g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 258
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft