Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Das Halsgericht zu Schöneck
Details
Durfte eine erst 13-jährige, vermeintliche Brandstifterin zum Tode verurteilt werden?
Im Jahre 1697 brannte im vogtländischen Ackerbürgerstädtchen Schöneck ein Haus samt Scheune ab. Mehrere Zeugen beobachteten, wie Marie, ein Kindermädchen, in Panik aus dem brennenden Gebäude rannte. Flucht galt als Schuldeingeständnis. Marie wurde in der Fronfeste gefangen gesetzt. Zu Gericht saßen die Honoratioren der Stadt, die - teils um eigene Schuld zu vertuschen, teils in der Hoffnung auf finanziellen Gewinn - sehr willkürlich mit der Wahrheit umgingen. Der skandalöse Prozess zog sich anderthalb Jahre hin.
Wibke Martin, Jahrgang 1939, bis zu ihrem Ruhestand Lehrerin im Vogtland, ging dem aktenkundig überlieferten Schicksal der Marie nach. Sechs Jahre recherchierte sie zur Orts-, Familien- und Zeitgeschichte. Nun liegt ein Roman vor, der die Hintergründe des unheilvollen Geschehens erstmals aufdeckt.
Von der Autorin erschien unter dem Pseudonym Mara Nock bereits der Roman 'Die Drahtmutter'.
Autorentext
Wibke Martin wurde in Leipzig geboren. Nach einem Pädagogikstudium unterrichtete sie Naturwissenschaften an unterschiedlichen Einrichtungen. Sie ist Mutter zweier Söhne, Großmutter mehrerer Enkel und lebt heute in einer ländlichen Gegend im Vogtland. Von der Autorin erschien unter dem Pseudonym Mara Nock bereits der Roman 'Die Drahtmutter'.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Wibke Martin
- Titel Das Halsgericht zu Schöneck
- Veröffentlichung 11.02.2015
- ISBN 978-3-7323-2312-8
- Format Fester Einband
- EAN 9783732323128
- Jahr 2015
- Größe H216mm x B153mm x T28mm
- Gewicht 589g
- Herausgeber tredition
- Anzahl Seiten 328
- Genre Historische Romane & Erzählungen
- GTIN 09783732323128