Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Das Handwerk der Goldschmiede in Augsburg
Details
Von der frühen Augsburger Goldschmiedekunst ist kaum etwas bekannt. Überlieferte Namen von Goldschmieden können nur in den seltensten Fällen mit erhaltenen Werken verbunden werden, so das Entwicklungslinien nicht erkennbar sind. Erst das 15. Jahrhundert bringt durch einige erhaltene signierte oder archivalisch gesicherte Objekte (z. B. von Johann Müller, Heinrich Hufnagel oder den Brüdern Seld) eine Wende. Das früheste nachweisbare Goldschmiedestück der Augsburger Spätgotik ist eine Silbermonstranz von Johann Müller (1470, St. Moritz). 1529 wird die Beschau verbindlich eingeführt, d. h. alle in Augsburg entstandenen Werke müssen durch die Geschaumeister auf die Rechtmäßigkeit der verarbeiteten Legierung überprüft werden und erhalten als 'Prüfsiegel' einen Beschaustempel, der den Pyr in wechselnden Formen zeigt. Die zweite, in jedes Stück geschlagene Marke ist das Zeichen des Goldschmieds. Die ältesten Werke mit dieser Stempelung sind zwei Hostienschalen Christoph Epfenhausers von 1536/37 (St. Anna, evangelisch Heilig Kreuz). Erst diese Stempelung erlaubt eine eindeutige Lokalisierung. Die strenge Überwachung des Edelmetallgehalts war eine Voraussetzung für die wachsende Bedeutung der Augsburger Goldschmiedekunst.
Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahre 1897.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783956927423
- Sprache Deutsch
- Auflage Nachdruck der Ausgabe von 1897
- Größe H220mm x B170mm x T26mm
- Jahr 2015
- EAN 9783956927423
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-95692-742-3
- Titel Das Handwerk der Goldschmiede in Augsburg
- Autor August Weiss
- Untertitel bis zum Jahre 1681
- Gewicht 648g
- Herausgeber Fachbuchverlag-Dresden
- Anzahl Seiten 372
- Genre Sachbücher bildende Kunst