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Das Hörspiel in der Vorstellung der Hörer
Details
Die Hochzeit des Hörspiels war in den fünfziger Jahren. Wie junge Leute damals Hörspiele erlebten ohne Fernsehen, ohne Earphone, ohne Hörbuch, kann in diesem Buch nachgelesen werden, denn es enthält eine Untersuchung, die in jener Zeit durchgeführt wurde. Die damals zwanzigjährigen Hörerinnen und Hörer, die an dieser Untersuchung teilnahmen, beobachteten sich selbst: wie sie Innenräume, Straßenszenen und Landschaften ausmalten, Bösewichte, Helden und Liebespaare porträtierten, wie sie sich an ihre Körperempfindungen herantasteten und an ihre Stimmungen. Die Veröffentlichung dieser Selbstbeobachtungen wurde damals von Radiobürokraten unterdrückt, weil Wissen gefährlich war. Nur das Studio Graz hatte diese Angst nicht, und angeregt durch die anschließenden Gespräche mit den Redakteuren und Technikern des Senders, erfand Friedrich Knilli das Schallspiel. Es war eine Anwendung der in diesem Buch veröffentlichten Untersuchungsergebnisse und blieb bis heute eine Kampfansage an Hörspielfunktionäre.
Autorentext
Der Autor: Friedrich Knilli, geboren 1930 in Fehring (Österreich); 1949 Fachschulingenieur für Maschinenbau; danach Studium der Psychologie, Germanistik und Philosophie in Tübingen, München und Graz (Promotion 1959); anschließend Funkautor in Graz und Berlin; 1972 Habilitation für Allgemeine Literaturwissenschaft (TU Berlin); von 1972 bis zu seiner Emeritierung Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin; zwischendurch Auslandssemester; Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Arbeitermedien, Antisemitismus in der globalen Massenkommunikation, Technical Writing, Medientheorie; zahlreiche Print-, AV- und Internet-Veröffentlichungen; 1971 Adolf-Grimme-Preis für das NDR-Fernsehspiel Auf, Sozialisten schließt die Reihen!
Klappentext
Die Hochzeit des Hörspiels war in den fünfziger Jahren. Wie junge Leute damals Hörspiele erlebten - ohne Fernsehen, ohne Earphone, ohne Hörbuch, - kann in diesem Buch nachgelesen werden, denn es enthält eine Untersuchung, die in jener Zeit durchgeführt wurde. Die damals zwanzigjährigen Hörerinnen und Hörer, die an dieser Untersuchung teilnahmen, beobachteten sich selbst: wie sie Innenräume, Straßenszenen und Landschaften ausmalten, Bösewichte, Helden und Liebespaare porträtierten, wie sie sich an ihre Körperempfindungen herantasteten und an ihre Stimmungen. Die Veröffentlichung dieser Selbstbeobachtungen wurde damals von Radiobürokraten unterdrückt, weil Wissen gefährlich war. Nur das Studio Graz hatte diese Angst nicht, und angeregt durch die anschließenden Gespräche mit den Redakteuren und Technikern des Senders, erfand Friedrich Knilli das Schallspiel. Es war eine Anwendung der in diesem Buch veröffentlichten Untersuchungsergebnisse und blieb bis heute eine Kampfansage an Hörspielfunktionäre.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Geleitwort (Kunstform) - Einleitung (Südwestfunk) - Selbstbeobachtung (Methode) - Schemata (Kennvorstellungen, Szenenstücke und Personenstücke) - Szenenvorstellungen (Phantasierendes Hören, Nur-Hören, Hörstile) - Personvorstellungen (Gesehen, gehört, gespürt, gewusst) - Nachwort (Schallspiel, Kopfhörer, Hörbücher) - Rückblick (Studio Graz).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631561270
- Sprache Deutsch
- Größe H240mm x B10mm x T170mm
- EAN 9783631561270
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-56127-0
- Titel Das Hörspiel in der Vorstellung der Hörer
- Autor Friedrich Knilli
- Untertitel Selbstbeobachtungen- Mit einem Geleitwort von Heinz Hartwig und einem kurzen Rückblick von Manfred Mixner- Lektorat: Verena Mogl
- Gewicht 330g
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- Anzahl Seiten 178
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft