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Das Jüdische Echo 2024
Details
Die neue Ausgabe des Jüdischen Echo ist geprägt vom Überfall der Hamas auf Israel und seinen gesellschaftlichen und politischen Folgen. Mit dem Thema Solidarität und ihre Grenzen wurde unter der Leitung von Chefredakteur Christian Schüller intensiv daran gearbeitet, die Komplexität des Themas einzufangen und dabei eine ausgewogene Perspektive zu bieten. Die Herausforderung war enorm und spiegelt sich in den Beiträgen in dieser 128-seitigen Ausgabe wider. Julya Rabinowich fühlte sich dabei, als würde sie mit ihren Beinen auf zwei Kontinentalplatten stehen, die unter ihr auseinanderdriften. In kurzer Zeit seien aus Freunden Fremde geworden. Celeste Ilkanaev beobachtet, wie Social Media durch den Überfall der Hamas zur Kampfzone geworden ist. Ben Segenreich schreibt, nicht Solidarität brauche Israel, sondern Fairness. Doron Rabinovici sieht die rechtsgerichtete Regierungskoalition als Faktor, der Israel von innen schwach und verwundbar mache. Ihr sei ihre Ideologie wichtiger als der Staat Israel. Peter Frey kommentiert aus New York, wie linken jüdischen Gruppen die Empathie mit dem Existenzkampf Israels verloren geht, während konservativen Organisationen die Katastrophe für die Palästinenser:innen ignorieren. Friedrich Orter ordnet das aktuelle Geschehen im Nahen Osten in eine lange Geschichte von Informationskriegen ein, von Vietnam über den Kosovo bis zur Ukraine. Judith Stelmach erzählt von persönlichen Beziehungen zu arabischen Mitbürger:innen, die seit dem 7. Oktober aufrecht geblieben sind. Itay Mashiach beschreibt eine Gruppe israelischer Aktivist:innen, die über Grenzen gehen, um palästinensischen Bauern und Hirten beizustehen, und sich dabei mit jüdischen Siedlern anlegen. Danny Leder hat den Bürgermeister eines Pariser Stadtviertels mit einem hohen Anteil nordafrikanischer Zuwanderer:innen besucht, der dort zeigt, wie ein Miteinander von jüdischen und muslimischen Französ:innen möglich ist. Joana Radzyner schildert aus eigener Erfahrung, wie jüdische Dissident:innen in der polnischen Arbeiter:innengewerkschaft Solidarnosc mitmischten und später zur Zielscheibe wurden. Stella Schuhmacher stellt drei ehemalige Wiener:innen zwischen 94 und 98 Jahren in New York vor, die sich karitativ betätigen. In Wien haben Evelyn Böhmer-Laufer und ihr Mann Ronny achtzehn Jahre lang jüdische und arabische Jugendliche aus Israel zum Peacecamp nach Österreich eingeladen, das nun jetzt ihre Tochter fortsetzt. Solidarität hat viele Gesichter, aber auch ihre Grenzen. Das zeigt das Jüdische Echo 2024.
Klappentext
Die neue Ausgabe des "Jüdischen Echo" ist geprägt vom Überfall der Hamas auf Israel und seinen gesellschaftlichen und politischen Folgen. Mit dem Thema "Solidarität und ihre Grenzen" wurde unter der Leitung von Chefredakteur Christian Schüller intensiv daran gearbeitet, die Komplexität des Themas einzufangen und dabei eine ausgewogene Perspektive zu bieten. Die Herausforderung war enorm und spiegelt sich in den Beiträgen in dieser 128-seitigen Ausgabe wider. Julya Rabinowich fühlte sich dabei, als "würde sie mit ihren Beinen auf zwei Kontinentalplatten stehen, die unter ihr auseinanderdriften". In kurzer Zeit seien aus Freunden Fremde geworden. Celeste Ilkanaev beobachtet, wie Social Media durch den Überfall der Hamas zur Kampfzone geworden ist. Ben Segenreich schreibt, nicht Solidarität brauche Israel, sondern Fairness. Doron Rabinovici sieht die rechtsgerichtete Regierungskoalition als Faktor, der Israel von innen schwach und verwundbar mache. Ihr sei ihre Ideologie wichtiger als der Staat Israel. Peter Frey kommentiert aus New York, wie linken jüdischen Gruppen die Empathie mit dem Existenzkampf Israels verloren geht, während konservativen Organisationen die Katastrophe für die Palästinenser:innen ignorieren. Friedrich Orter ordnet das aktuelle Geschehen im Nahen Osten in eine lange Geschichte von Informationskriegen ein, von Vietnam über den Kosovo bis zur Ukraine. Judith Stelmach erzählt von persönlichen Beziehungen zu arabischen Mitbürger:innen, die seit dem 7. Oktober aufrecht geblieben sind. Itay Mashiach beschreibt eine Gruppe israelischer Aktivist:innen, die über Grenzen gehen, um palästinensischen Bauern und Hirten beizustehen, und sich dabei mit jüdischen Siedlern anlegen. Danny Leder hat den Bürgermeister eines Pariser Stadtviertels mit einem hohen Anteil nordafrikanischer Zuwanderer:innen besucht, der dort zeigt, wie ein Miteinander von jüdischen und muslimischen Französ:innen möglich ist. Joana Radzyner schildert aus eigener Erfahrung, wie jüdische Dissident:innen in der polnischen Arbeiter:innengewerkschaft Solidarnos c mitmischten und später zur Zielscheibe wurden. Stella Schuhmacher stellt drei ehemalige Wiener:innen zwischen 94 und 98 Jahren in New York vor, die sich karitativ betätigen. In Wien haben Evelyn Böhmer-Laufer und ihr Mann Ronny achtzehn Jahre lang jüdische und arabische Jugendliche aus Israel zum Peacecamp nach Österreich eingeladen, das nun jetzt ihre Tochter fortsetzt. Solidarität hat viele Gesichter, aber auch ihre Grenzen. Das zeigt das Jüdische Echo 2024.
Inhalt
Mit Beiträgen von Christian Schuller Leon Widecki Celeste-Sarah Ilkanaev Julya Rabinowich Ben Segenreich Doron Rabinovici Friedrich Orter Peter Frey Judith Stelmach Itay Mashiach Danny Leder Joana Radzyner Werner T. Bauer und Lilli Bauer Barbara Staudinger Alexia Weiss Emanuel Salvarani Barbara Schmid Gerlinde Kreuzeder Peter A. Krobath Stella Schuhmacher Lilly Maier
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783991660026
- Sprache Deutsch
- Größe H291mm x B205mm x T13mm
- Jahr 2024
- EAN 9783991660026
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-99166-002-6
- Veröffentlichung 13.09.2024
- Titel Das Jüdische Echo 2024
- Untertitel Solidarität und ihre Grenzen
- Gewicht 524g
- Herausgeber Falter Verlag
- Anzahl Seiten 128
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Judentum