Das Moderne in der islamischen Tradition

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Der als algerischer Widerstandskämpfer bekannt gewordene Amîr Amr Abd al-Qdir al-azir (1808 - 1883) verfasste während seiner fünfjährigen Gefangenschaft in Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts seine erste theologische Abhandlung - "Die scharfe Schere zum Abhacken der Zunge dessen, der die Religion des Islam durch Verleumdung und Ketzerei herabsetzt". In dieser unternimmt er den Versuch, den Wahrheitsanspruch der Offenbarungsschrift zu beweisen, indem er die Natur und Funktion der Vernunft als Methode anführt, um die Existenz Gottes und der Prophetie als notwendige Wahrheit zu begründen.
Mit der Analyse dieser Abhandlung begibt sich diese Studie zugleich in drei unterschiedliche Kontexte, den Kolonialismus in Nordafrika, die islamische Reformdebatte des 19. Jahrhunderts und die Jahrhunderte alte innerislamische Diskussion über das Verhältnis von Rationalität und Offenbarung. Anhand der Arbeiten von Alasdair MacIntyre zu den Konzepten Tradition und Moderne und Talal Asads Ansatz, den Islam selbst als Tradition zu definieren, schafft es die Autorin, den Text nicht als bloße Wiederholung alter Argumente zu beschreiben, sondern innerhalb des islamischen Modernediskurses einzuordnen. Dadurch kann diese Studie zeigen, dass 'Abd al-Qâdir anhand der islamischen Tradition und Praxis auf zeitgenössische Entwicklungen und Herausforderungen antwortet und diese Tradition daher keineswegs als veraltet verstanden werden kann.

Der als algerischer Widerstandskämpfer bekannt gewordene Amr 'Abd al-Qdir al-az'ir (1808-1883) verfasste während seiner fünfjährigen Gefangenschaft in Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts seine erste theologische Abhandlung - al-Miqr al-dd li-qa' lisn muntaqi dn al-islm bi-'l-bil wa-'l-ild (Die scharfe Schere zum Abhacken der Zunge dessen, der die Religion des Islam durch Verleumdung und Ketzerei herabsetzt). In dieser unternimmt er den Versuch, den Wahrheitsanspruch der Offenbarungsschrift zu beweisen, indem er die Natur und Funktion der Vernunft als Methode anführt, um die Existenz Gottes und der Prophetie als notwendige Wahrheit zu begründen. Mit der Analyse dieser Abhandlung begibt sich diese Studie zugleich in drei unterschiedliche Kontexte, den Kolonialismus in Nordafrika, die islamische Reformdebatte des 19. Jahrhunderts und die Jahrhunderte alte innerislamische Diskussion über das Verhältnis von Rationalität und Offenbarung. Anhand der Arbeiten von Alasdair MacIntyre zu den Konzepten Tradition und Moderne und Talal Asads Ansatz, den Islam selbst als Tradition zu definieren, schafft es die Autorin, den Text nicht als bloße Wiederholung alter Argumente zu beschreiben, sondern innerhalb des islamischen Modernediskurses einzuordnen. Dadurch kann diese Studie zeigen, dass 'Abd al-Qdir anhand der islamischen Tradition und Praxis auf zeitgenössische Entwicklungen und Herausforderungen antwortet und diese Tradition daher keineswegs als veraltet verstanden werden kann.

Klappentext

Der als algerischer Widerstandskämpfer bekannt gewordene Amir 'Abd al-Qadir al-Gaza'iri (1808-1883) verfasste während seiner fünfjährigen Gefangenschaft in Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts seine erste theologische Abhandlung - al-Miqra al- add li-qa ' lisan muntaqi din al-islam bi-'l-ba il wa-'l-il ad (Die scharfe Schere zum Abhacken der Zunge dessen, der die Religion des Islam durch Verleumdung und Ketzerei herabsetzt). In dieser unternimmt er den Versuch, den Wahrheitsanspruch der Offenbarungsschrift zu beweisen, indem er die Natur und Funktion der Vernunft als Methode anführt, um die Existenz Gottes und der Prophetie als notwendige Wahrheit zu begründen. Mit der Analyse dieser Abhandlung begibt sich diese Studie zugleich in drei unterschiedliche Kontexte, den Kolonialismus in Nordafrika, die islamische Reformdebatte des 19. Jahrhunderts und die Jahrhunderte alte innerislamische Diskussion über das Verhältnis von Rationalität und Offenbarung. Anhand der Arbeiten von Alasdair MacIntyre zu den Konzepten Tradition und Moderne und Talal Asads Ansatz, den Islam selbst als Tradition zu definieren, schafft es die Autorin, den Text nicht als bloße Wiederholung alter Argumente zu beschreiben, sondern innerhalb des islamischen Modernediskurses einzuordnen. Dadurch kann diese Studie zeigen, dass 'Abd al-Qadir anhand der islamischen Tradition und Praxis auf zeitgenössische Entwicklungen und Herausforderungen antwortet und diese Tradition daher keineswegs als veraltet verstanden werden kann.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783899138917
    • Sprache Deutsch
    • Autor Maike Neufend
    • Titel Das Moderne in der islamischen Tradition
    • Veröffentlichung 31.05.2012
    • ISBN 978-3-89913-891-7
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783899138917
    • Jahr 2012
    • Größe H233mm x B156mm x T12mm
    • Untertitel Eine Studie zu Amir 'Abd al-Qadir al-Gaza'iris Verteidigung der islamischen Vernunft im 19. Jahrhundert
    • Gewicht 252g
    • Auflage 1. Aufl.
    • Genre Sonstige Religionsbücher
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 117
    • Herausgeber Ergon-Verlag

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