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DDR-Philosophie 19451995
Details
Der Autor präsentiert, nach mehreren gemeinschaftlichen und eigenen Vorstudien zur historisch-kritischen Aufarbeitung der DDR-Philosophie, eine abschließende, historisch-systematische Gesamtdarstellung derselben. Das ist deshalb möglich, da es sich bei diesem Gegenstand um ein zeitgeschichtlich abgeschlossenes philosophisches Gebilde der untergegangenen DDR bzw. ostdeutschen Nachkriegsgeschichte handelt. Die beiden vor- und nachgeschichtlichen Zeitfenster (1945/49 und 1990/95), die hier zur eigentlichen DDR-Philosophiegeschichte hinzukommen, ermöglichen eine nationalgeschichtliche Einbettung der isolierten und politisch-ideologisch allein marxistisch-leninistisch ausgerichteten Philosophie in der DDR. Ebenso wie die ostdeutsche Kunst- und Literaturgeschichte der DDR gehört diese wieder zur gesamtdeutschen Kulturlandschaft der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die es gilt, weiterhin historisch-kritisch, zunehmend vielleicht auch gelegentlich im Kontext zur früheren westdeutschen Bundesrepublik, aufzuarbeiten. Die jeweils 3-teilige Darstellungsweise umfasst eine allgemeine chronologisch aufgebaute, inhaltlich-thematische Ereignisabfolge (Anfänge, Denkversuche, Ausgänge), Abrisse dreier Berliner DDR-Philosophie-Institutsgeschichten (Universitäts-, Akademie- und Parteiphilosophie) sowie Begriffsübersicht, Literaturverzeichnis und Personenregister.
Autorentext
Hans-Christoph Rauh (*1939) lehrte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie bis 2004 an der Universität Greifswald. Seine Lehrgegenstände betrafen die Erkenntnistheorie, Ontologie sowie Geschichte der Philosophie. Seit Ende der 1980er Jahre forscht und publiziert er zur historisch-kritischen Aufarbeitung der DDR-Philosophie.
Klappentext
Hans-Christoph Rauh legt hiermit eine historisch-systematische Gesamtdarstellung der DDR-Philosophie vor. Das ist nur deshalb möglich, da es sich dabei um ein zeitgeschichtlich abgeschlossenes philosophisches Gebilde der untergegangenen DDR handelt. Die beiden vor- und nachgeschichtlichen Zeitfenster (1945/49 und 1990/95), die zur eigentlichen DDR-Philosophiegeschichte insgesamt hinzukommen, ermöglichen eine nationalgeschichtliche Einbettung der isolierten und politisch-ideologisch allein marxistisch-leninistisch ausgerichteten Philosophie in der DDR. Ebenso wie die ostdeutsche Kunst- und Literaturgeschichte der DDR gehört diese wieder zur gesamtdeutschen Kulturlandschaft der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die es gilt, weiterhin historisch-kritisch und zunehmend auch im Kontext zur früheren westdeutschen Bundesrepublik gesamtdeutsch aufzuarbeiten.
Inhalt
Vorwort.- Abkürzungsverzeichnis.- 1 Vorbemerkung zu Konzeption und Darstellungsweise.- Teil I: Ereignisabfolge zur DDR-Philosophie .- 2 Anfänge (19451950/51).- 3 Denkversuche (19511968).- 4 Ausgänge (19681989/90).- Teil II: Institutsgeschichten zur DDR-Philosophie .- 5 Universitätsphilosophie: Vom Philosophischen Seminar und Philosophie-Institut zur Sektion Marxistisch-leninistische Philosophie.- 6 Akademiephilosophie. Von einer Arbeitsgruppe Philosophiehistorische Texte' zum Zentralinstitut für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der DDR.- 7 Partei-Philosophie. Von der Parteihochschule 1946 zur Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED.- Teil III: Anhang .- 8 Begrifflichkeiten der marxistisch-leninistischen DDR-Philosophie.- Literaturverzeichnis.- Personenregister.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel DDR-Philosophie 19451995
- ISBN 978-3-662-72070-7
- Format Fester Einband
- EAN 9783662720707
- Jahr 2026
- Größe H240mm x B168mm
- Autor Hans-Christoph Rauh
- Untertitel Geschichte und Kritik
- Genre 20. & 21. Jahrhundert
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 786
- Herausgeber Springer-Verlag GmbH
- GTIN 09783662720707