Demokratie braucht Medien

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Details

Freie und unabhängige Medien sind die Grundlage einer lebendigen Demokratie. In normativen Demokratiemodellen wird die Wächterrolle von Medien betont, weil neben der Kontroll- und Informationsfunktion der Medien ihr Beitrag zur Legitimierung politischer Prozesse als zentral angesehen wird. Medien unterliegen jedoch im digitalen Wandel einem hohen Anpassungsdruck: Sie drohen ihre traditionelle Gatekeeper-Rolle zu verlieren und konkurrieren mit globalen Tech-Giganten wie Facebook und Google um Werbegelder und die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Plattformisierung der Medien stellt nicht nur die Vermittlungsleistungen professioneller journalistischer Informationsanbieter in Frage, sondern auch die Rolle der Medien in der Herstellung von Öffentlichkeit. Der Band hinterfragt die sich wandelnde Rolle der Medien im politischen System sowie das Verhältnis von Medien und Politik kritisch. Funktionen und Autonomiegrad von Medien und Journalismus werden analysiert. Mithilfe von Zeitvergleichenwerden tiefgreifende Veränderungen wie auch Konstanten herausgearbeitet. Nicht zuletzt gilt es zu erörtern, welche Akteure welche Verantwortung tragen und welche Privilegien sie genießen (sollten).

Autorentext

Dr. Melanie Magin ist Associate Professor am Institut für Soziologie und Politikwissenschaft der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim.

Dr. Uta Rußmann ist FH-Professorin am Department of Communication der FHWien der WKW.

Dr. Birgit Stark ist Professorin am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.



Inhalt

Warum die Demokratie die Medien braucht.- Ein Stück des Weges gemeinsam Persönliche Erinnerungen und Reflexionen zur Rolle von Gabriele Melischek und Josef Seethaler bei der Institutionalisierung der Kommunikationswissenschaft an der ÖAW.- Lebens- und Arbeitsbedingungen von Journalisten im internationalen Vergleich. Die Pionierstudie des Internationalen Arbeitsamts (1928) und ihre Replikationen.- An den Rändern der Moderne Medienwandel als historischer Prozess.- Die Demokratie? Die Öffentlichkeit? Die Rolle der Medien? Medienöffentlichkeit im Wandel Implikationen für die Medienqualitätsanalyse.- Medienqualität in der digitalen Ära. Konzeptuelle Herausforderungen und erste Antworten.- Media Accountability und Mediendemokratie im 21. Jahrhundert. Aspekte einer globalen Analyse.- Demokratie benötigt Journalismus und Medien. Zur anhaltenden Relevanz publizistischer Medien für die gesamtgesellschaftliche Kommunikation.- In Bedrängnis: Journalismus in Österreich.- Das Erregen von Misstrauen: Eine politische Public Relations-Strategie in der Wahlkampfkommunikation?.- Qualität von Nachrichtenmedien aus der Publikumsperspektive.- Nachrichtennutzung in der Corona-Krise und ihre Auswirkung auf die Akzeptanz der politischen Maßnahmen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783658346324
    • Editor Melanie Magin, Uta Rußmann, Birgit Stark
    • Auflage 1. Aufl. 2021
    • Genre Politik-Lexika
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 235
    • Herausgeber Springer Gabler
    • Gewicht 326g
    • Titel Demokratie braucht Medien
    • ISBN 978-3-658-34632-4
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783658346324
    • Jahr 2022
    • Größe H210mm x B148mm x T14mm
    • Sprache Deutsch

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