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denken, schreiben, tun
Details
Die Leitfrage des Bandes bezieht sich auf agency, verstanden als individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit. Angesichts des gegenwärtigen Zweifels an der Effektivität demokratischer Praxis, erkunden die Beiträge, wie politische Denk- und Handlungsräume in Theorie, Literatur und Medien bearbeitet und erschlossen wurden und immer noch werden.
Die Leitfrage des Bandes bezieht sich auf das interpretatorische Potenzial des Begriffs agency, verstanden als individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit, wie sie in der politischen Theorie zentral ist. Möglichkeit und Effektivität demokratischer Praxis wurde im Zuge politischer Krisendiagnosen westlicher Gesellschaften infrage gestellt, so zum Beispiel in der Debatte um »Postdemokratie«. Vor dem Hintergrund dieser gegenwärtigen Problematik, nehmen die Beiträge des Bandes auch historische Tiefenbohrungen vor und erkunden, wie im Lauf des 20. Jahrhunderts und aktuell politische Denk- und Handlungsräume an den Schnittstellen von Theorie, Literatur und Medien bearbeitet und erschlossen wurden und werden.
Autorentext
Amália Kerekes ist Oberassistentin am Germanistischen Institut der Eötvös-Loránd-Universität, Marion Löffler ist Politikwissenschaftlerin in Wien, Georg Spitaler ist Politikwissenschaftler und Historiker am Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Wien, Sabine Zelger ist Vize-Studienprogrammleiterin am Institut für Germanistik der Universität Wien.
Inhalt
Marion Löffler: Intellektuelle Interventionen Anna Zsellér: Wendungen der literaturkritischen Theorie bei Benjamin Drehli Robnik: Vom Paradox zur Politik in Kracauers Geschichts-Denken Gabriella Rácz: Politik, Ideologie und Psychoanalyse in Arnold Zweigs Essays »Caliban« und »Dialektik der Alpen« Sabine Zelger: Vom Vertrag erzählen Charlotte Coch: Luhmanns Verständnis von Handlungsfähigkeit am Beispiel seiner Auseinandersetzung mit der Frauenforschung Amália Kerekes: Die Paradoxie des Beobachtens in Sabine Grubers »Daldossi oder Das Leben des Augenblicks« Bálint Kovács, Judit Szabó: Entscheidungssimulationen. Handlungsfähigkeit am Beispiel des Computerspiels »Papers, please« Christoph Leitgeb: Zur Agency des Unheimlichen in der Erinnerung an Geschichte Katalin Teller: Anleitungen zur (Un-)Tätigkeit im Zirkus der Zwischenkriegszeit An den Grenzen literarischer Handlungsfähigkeit. Gespräch zwischen Elena Messner und Eva Schörkhuber Georg Spitaler: Zur Theoretisierung von Hauntology, politischer Handlungsfähigkeit und (post-)demokratischen Gefühlen in den Romanen »Das lange Echo« und »Quecksilbertage« Peter Plener: Aktenzeichen MoE. Bürokratie und Krieg 19141918 Martin Reiterer: Eine verkürzte Parallelaktion. Nicolas Mahlers »Mann ohne Eigenschaften« Dorottya Csécsei: Anmerkungen zum Engagement experimenteller Autoren in der Nachkriegsavantgarde Kende Varga: Praktiken des Schreibens und des Beschränkens im Spiegel der Handlungsfähigkeit rumäniendeutscher Lyriker
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Magdolna Orosz, Amália Kerekes, Marion Löffler, Georg Spitaler, Sabine Zelger
- Titel denken, schreiben, tun
- Veröffentlichung 17.12.2018
- ISBN 978-3-631-76570-8
- Format Fester Einband
- EAN 9783631765708
- Jahr 2018
- Größe H216mm x B153mm x T20mm
- Untertitel Politische Handlungsfähigkeit in Theorie, Literatur und Medien
- Gewicht 468g
- Auflage 18001 A. 1. Auflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 272
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631765708