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Der andere Raum
Details
Wenn Arbeitslose und Migrantenkinder, behinderte, straffällige oder todkranke Menschen auf der Bühne nicht mehr von Schauspielern dargestellt werden, sondern als sie selbst auftreten, wird ein politischer Anspruch geltend gemacht, der darauf zielt, die antike Idee des Theaters als Raum des Öffentlichen postdramatisch wiederzubeleben. Das ambivalente Versprechen eines solchen Theaters ist das einer sozialen Heterotopie, eines anderen Raumes der Gesellschaft, in dem soziale Grenzen und Normen, Fragen der In- und Exklusion sowie der Gemeinschaftskonstitution ästhetisch verhandelt werden. Das Buch setzt sich mit Arbeiten von Künstlern wie Christoph Schlingensief, Rimini Protokoll, Volker Lösch, Romeo Castellucci und Ligna auseinander und bezieht diese auf Überlegungen Jacques Rancières, Giorgio Agambens oder Jean-Luc Nancys. Es geht nicht zuletzt um ein räumliches Denken des Politischen.
Autorentext
Benjamin Wihstutz ist Juniorprofessor für Theaterwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Politik und Ästhetik im Gegenwartstheater, Performance und Disability sowie der Geschichte des Publikums
Zusammenfassung
»Dieses Buch ist hilfreich. Es schärft den Blick.« Dirk Pilz, Nachtkritik
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783037342534
- Auflage 24.09.2012
- Sprache Deutsch
- Genre Theater & Ballett
- Größe H208mm x B134mm x T28mm
- Jahr 2012
- EAN 9783037342534
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-03734-253-4
- Veröffentlichung 30.09.2012
- Titel Der andere Raum
- Autor Benjamin Wihstutz
- Untertitel Politiken sozialer Grenzverhandlung im Gegenwartstheater
- Gewicht 415g
- Herausgeber Diaphanes Verlag
- Anzahl Seiten 304
- Lesemotiv Verstehen