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Der Herbst der Renaissance
Details
Im Gefolge Jacob Burckhardts haben Historiker die Renaissance als Ursprung und Grundlage der modernen Kultur verstanden, von der aus die intellektuellen und künstlerischen Leistungen eine bruchlose Entwicklungslinie bilden. William Bouwsma stellt in seiner herausragenden Untersuchung diese allgemein anerkannte Sichtweise in Frage. Er argumentiert vielmehr, dass die Renaissance, so wie es für sie einen Anfang und unbestritten einen Höhepunkt gab, ein Ende hatte. Die Künstler und Gelehrten der Renaissance lebten und arbeiteten in einer unsteten, von Widersprüchen geprägten Welt, in der die Befreiung von überkommenen Grenzen und Ausdrucksformen, für die die Renaissance im Grunde ja steht, selbst zunehmend zu Einschränkungen führte und ihre erstickende, destruktive Wirkung entfaltete. Indem Bouwsma den Blick auf die Verfallsphänomene dieser Kultur der Freiheit und des Schöpferischen richtet, ordnet er die europäische Renaissance innerhalb der modernen Kultur völlig neu ein.
Autorentext
William J. Bouwsma war ein US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler, der schwerpunktmäßig über die europäische Renaissance forschte. Er war Sather-Professor an der University of California in Berkeley und Präsident der American Historical Association.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783935300452
- Sprache Deutsch
- Editor Wolf, Burkhardt Wolf
- Übersetzer Andrea Stumpf, Burkhardt Wolf
- Größe H237mm x B157mm x T27mm
- Jahr 2014
- EAN 9783935300452
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-935300-45-2
- Veröffentlichung 30.06.2005
- Titel Der Herbst der Renaissance
- Autor William J. Bouwsma
- Untertitel 1550-1640
- Gewicht 572g
- Herausgeber Diaphanes Verlag
- Anzahl Seiten 320
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Epochen- & Kunstgeschichte
- Altersempfehlung 16 bis 18 Jahre
- Auflage 1. Aufl. 06.2005