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Der Kampf gegen Schmutz und Schund in der Schweiz der fünfziger Jahre
Details
Unter Schmutzliteratur verstand man pornografische Erzeugnisse, Schundliteratur hingegen umfasste auch Druckerzeugnisse, die nicht notwendigerweise pornografisch waren, aber von Vertretern der Sittlichkeitsbewegung als minderwertig und schädlich eingestuft wurden. Bis in die sechziger Jahre waren die von Schmutz und Schund ausgehenden Gefahren eines der zentralen Felder politischer und sozialer Auseinandersetzungen. Wenn es um Schmutz und Schund ging, wurde um verschiedene Themen gerungen, unter anderem um kulturelle Werte und moralische Normen, um die Verfassung der Gesellschaft und ihren Weg in die Zukunft sowie die Beziehung zu modernen und fremden Einflüssen. Die Untersuchung über den Kampf gegen Schmutz und Schund fragt nach den Mechanismen und Prozessen, mit denen unsittliche Veröffentlichungen zum Problematisierungsobjekt wurden und beleuchtet wie die daran beteiligten Akteure das Thema diskutierten, welche Vorstellungen und Konzepte sie dabei entwarfen und verhandelten, welche Ziele und Interessen sie verfolgten und schliesslich wie ihre Aktivitäten wirkten und wie sie rezipiert wurden.
Autorentext
Jeannette Spreuer, lic. phil.: Studium der Allg. Geschichte und Englischen Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Zürich.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639643718
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T7mm
- Jahr 2014
- EAN 9783639643718
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-639-64371-8
- Veröffentlichung 30.06.2014
- Titel Der Kampf gegen Schmutz und Schund in der Schweiz der fünfziger Jahre
- Autor Jeannette Spreuer
- Untertitel Der Umgang von Politik und Gesellschaft mit Pornografie und Comics
- Gewicht 173g
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Anzahl Seiten 104
- Genre Geschichts-Lexika