Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Der Kobaltbergbau und die Blaufarbenwerke in Sachsen
Details
Kobalterze und Kobaltverbindungen sind schon seit sehr langer Zeit bekannt und wurden als Kobaltblau vorwiegend zum Färben von Glas und Keramik verwendet. Im Mittelalter wurden sie häufig für wertvolle Silber- und Kupfererze gehalten. Da sie sich aber nicht verarbeiten ließen und wegen des Arsengehalts beim Erhitzen schlechte Gerüche abgaben, wurden sie als verhext angesehen. Angeblich hätten Kobolde das kostbare Silber aufgefressen und an seiner Stelle wertlosere silberfarbene Erze ausgeschieden. Neben Kobalt waren dies auch Wolfram- und Nickelerze. Diese Erze wurden von den Bergleuten dann mit Spottnamen wie Nickel, Wolfram (etwa "Wolfs-Schaum", lat. lupi spuma) und eben Kobolderz, also Kobalt belegt.
Der Legende nach erfand Christoph Schürer in einer Schlemaer Schmelzhütte das Kobaltblau, eine intensive blaue Farbe. Aus dieser Schmelzhütte entstand 1558 eine Blaufarbenmühle. Das Blaufarbenwerk Oberschlema wurde 1644 von Johann Burkhardt gegründet und in den Folgejahren schnell erweitert. Im Jahre 1651 wurde es testamentarisch dem sächsischen Kurfürsten übertragen. (Wiki)
Nachdruck der Originalauflage von 1897.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783957704993
- Genre Mineralogie & Petrografie
- Anzahl Seiten 92
- Herausgeber saxoniabuch.de
- Gewicht 146g
- Untertitel bis zum Jahre 1653
- Autor W. Bruchmüller
- Titel Der Kobaltbergbau und die Blaufarbenwerke in Sachsen
- Veröffentlichung 23.03.2017
- ISBN 978-3-95770-499-3
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783957704993
- Jahr 2017
- Größe H210mm x B148mm x T7mm
- Sprache Deutsch